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BASKET

Top 10 – Die zehn besten Bänke der NBA

Nachdem wir bereits die besten Back- und Frontcourts der NBA analysiert haben, geht es nun um den dritten wichtigen Teil eines Teams: Die Bank. Wenn die Stars müde sind und vom Parkett gehen, kommt die zweite Garde zum Zug. Sie sind mindestens genau so wichtig für den Erfolg eines Teams, wie die Starting Five. Denn, was bringt es einer Franchises, wenn von den Stars eine Führung errungen wird, diese von der Bank aber wieder verspielt wird?

Williams Harrell

Das Duo aus Lou Williams und Montrezl Harrell ist eines der besten der NBA, obwohl beide bei den Clippers nur von der Bank kommen. (Foto: Getty Images)

Das beurteilen der verschiedenen „Benches“ ist allerdings komplizierter als bei Back- und Frontcourt. Wir haben es folgendermaßen eingeschätzt:

  • Es zählen nur die Spieler, die momentan beim Team sind
  • Wenn ein Spieler im Laufe der Saison zum Team gestoßen ist, werden seine Statistiken bei anderen Teams miteinbezogen
  • Ein „großer“ Name kann zu einer besseren Bewertung helfen

 

Platz 10

New York Knicks

Mitchell Robinson (C), Bobby Portis (PF), Kevin Knox (SF)

 

Die Knicks sind eines der schlechtesten Team in der NBA. Die Starter erzielen die zweitwenigsten Punkte der gesamten Liga. Die Bank der Knicks ist dagegen gar nicht so schlecht. Sie bekommen zwar am drittmeisten Minuten, erzielen dafür aber am fünftmeisten Punkte pro Spiel. Auch in den anderen Statistiken befindet man sich im Vergleich zu den anderen Bänken, so gut wie immer unter den besten zehn der Liga. Mitchell Robinson liegt zudem auf Platz sieben in Blocks pro Spiel, obwohl er von der Bank kommt.

 

Platz 9

Denver Nuggets

Jerami Grant (PF), Monte Morris (PG), Mason Plumlee (C), Michael Porter Jr. (PF)

 

In Denver werden die Bankspieler im Vergleich zu anderen Teams eher selten rangelassen (Platz 22). Daher sind die Nuggets in den Statistiken der Bankspieler auch eher im Mittelfeld anzutreffen. Sie  glänzen aber in der Breite ihrer Bank. Alle oben genannten Athleten legen mehr als sieben Punkte pro Spiel auf. Davon können die meisten anderen Teams nur träumen. Viele Franchises sind froh, wenn sie nur zwei oder drei Spieler haben, die solche Zahlen in limitierten Minuten auflegen.

 

Platz 8

Milwaukee Bucks

Donte DiVincenzo (SG), George Hill (PG), Kyle Korver (PF)

 

Das Team mit dem besten Record der NBA, besitzt auch eine sehr starke Bank. Genau wie in Denver, verfügt man über eine überragende Breite bei der zweiten Garde. Sieben (!) Spieler erzielen, von der Bank kommend, mehr als fünf Punkte. In den Statistiken findet man sich daher auch konstant unter den besten Zehn wieder. Im Rebounding steht man sogar auf Platz zwei. Außerdem nimmt Milwaukee die zweitmeisten 3er aller Bänke der NBA. In der Effizienz sind die Bankspieler der Bucks sogar besser als die Starting Five (Bank: Platz 10, Starter: Platz 20).

 

Platz 7

Los Angeles Lakers

Kyle Kuzma (SF), Rajon Rondo (PG), Dwight Howard (C)

 

Die Bank der Lakers ist in allen wichtigen Statistiken im vorderen Mittelfeld. Platz vier in Minuten, zwölfter im Scoring und Platz zehn in Effizienz. Wie kommen sie dann auf Platz sieben in unserem Ranking? Ganz einfach – auf Grund der Namen. Rajon Rondo und Dwight Howard sind beide mehrfache All-Stars, die ihren Zenit zwar schon überschritten haben, für das ein oder andere Spiel aber immer noch in der Lage sind, den Unterschied zwischen Niederlage und Sieg zu machen. Kuzma enttäuschte diese Saison zwar meist, dass er aber großes Potenzial hat, dürfte allen klar sein.

 

Platz 6

Detroit Pistons

Derrick Rose (PG), Langston Galloway (SG), Christian Wood (PF)

 

Die Pistons sind die chaotischste Franchise in der NBA. 22 Spieler liefen diese Saison bereits für Detroit auf, 16 davon starteten sogar mindestens ein Spiel. In der Spielzeit läuft es auch ähnlich schlecht. Vor der Unterbrechung der NBA verloren die Pistons neun ihrer letzten zehn Spiele. Dementsprechend ist es schwer zwischen Startern und Bankspielern zu unterscheiden. Viele der Spieler, die lange von der Bank kamen sind nun Teil der Starting Five. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Starting Five den letzten Platz in Scoring belegt, während die Bank auf Platz drei liegt. Vor allem Derrick Rose hat den Pistons in dieser ungewöhnlichen Saison geholfen, ihre Würde zu bewahren. In Assists und in der Effizienz gehört die zweite Garde der Pistons ebenfalls zu den besten fünf der NBA.

 

Platz 5

Utah Jazz

Jordan Clarkson (SG), Joe Ingles (SF), Emmanuel Mudiay (PG)

 

Wir sind nun bei den Bänken angekommen, an die jeder aktive Basketballfan direkt denkt, wenn es um die besten der NBA geht. Die Bank der Jazz überzeugt nicht mit Quantität, sondern mit Qualität. Clarkson, der im Laufe der Saison aus Cleveland kam, ist einer der besten Benchscorer der NBA. Dazu kommt mit Joe Ingles einer der besten 3er-Schützen der letzten Jahre. Da ansonsten kein Spieler viele Punkte erzielt, liegen die Jazz in den Statistiken eher hinten. Nur in der Effizienz kann man Punkten. So liegt man auf Platz acht in der Wurfquote und auf Platz elf bei 3ern.

 

Platz 4

Miami Heat

Goran Dragic (PG), Tyler Herro (SG), Jae Crowder (SF)

 

Bei der Franchise aus Florida kommen Bankspieler verhältnismäßig kurz zum Zug. 18,7 Minuten bedeuten gerade mal Platz 15. Trotzdem ist man im Scoring auf Platz sieben. Dies liegt vor allem an zwei Personen: Goran Dragic, der eine 6th man of the year würdige Saison spielt und mehr als 16 Punkte pro Spiel auflegt und Tyler Herro, der bereits als Rookie zweistellig punktet. Dazu kamen zur Trade-Deadline Jae Crowder und Iguodala, zwei Veteranen, die von der Bank für die nötige Erfahrung sorgen können. Auch Kelly Olynyk trägt seinen Teil zum Erfolg der Heat bei. Dabei kommen Statistiken wie Platz sechs in Assists und Platz vier in der 3er Quote raus.

 

Platz 3

Washington Wizards

Davis Bertans (PF), Ish Smith (PG), Troy Brown Jr. (SG), Moritz Wagner (C)

 

Die Saison der Wizards life eher durchwachsen. Durch die Verletzung von John Wall hatte man keine großen Erwartungen. Bradley Beal hielt die Wizards meist allein im Spiel. Daher ist eigentlich nicht davon auszugehen, dass die Bank der Wizards große Taten vollbringt. Ein Blick auf die Statistiken zeigt aber das komplette Gegenteil: Platz zwei im Scoring, Platz vier in Rebounds, Platz zwei in Assists und Platz drei in Steels. Dazu kommt der zweite Platz in Effizienz und sogar der erste Platz in Effizienz von der 3er-Linie.

Vor allem Davis Bertans spielt eine überragende Saison. Er erzielt die zweitmeisten Punkte bei den Wizards und hat sich zu einem der besten 3er-Schützen der NBA entwickelt. Auch der Rest der oben genannten Spieler, erzielt ungefähr zehn Punkte pro Spiel. Erwähnenswert ist dabei der deutsche Moritz Wagner, der in seinem zweiten Jahr in der NBA seine Statistiken verdoppeln konnte.

 

Platz 2

San Antonio Spurs

Derrick White (SG), Patty Mills (PG), Rudy Gay (PF)

 

Bei den Spurs kommen einige gestandene Spieler von der Bank. Die drei oben genannten Spieler erzielen alle mehr als zehn Punkte pro Spiel, dazu kommen drei weitere Spieler die mehr als fünf Punkte erzielen. Das reicht in der NBA für Platz vier im Scoring. In Rebounds steht man auf Platz sechs und in Blocks auf Platz zwei. Insgesamt ist die Defensive der Bank der Spurs sehr stark. Im Defensive Rating belegt man Platz drei.

 

Platz 1

Los Angeles Clippers

Lou Williams (SG), Montrezl Harrell (C), Landry Shamet (SG)

 

Es dürfte keinen Basketballfan überraschen, dass die Clippers hier an erster Stelle stehen. Bei der Franchise aus LA kommen direkt zwei 6th man oft the year Kandidaten von der Bank. Williams und Harrell sind, obwohl sie „nur“ zur zweiten Garde gehören, eines der besten Duos der gesamten NBA. Die Clippers führen die NBA in Scoring von der Bank an und sind auch in allen weiteren Statistiken weit oben mit dabei. Auf Grund ihrer starken Bank gelten die Clippers auch für viele Experten als einer der stärksten Anwärter auf den Titel.

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