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BASKET

Corona-Panik erreicht NBA

Das COVID-19 Virus hält die Welt in Atem. Auch die Sportwelt bleibt hiervon nicht verschont: Die großen US-Sportligen, darunter die NBA, gaben Montag in einer Pressemitteilung ein Update. Demnach sollen sich die Franchises unter anderem auf die Möglichkeit vorbereiten, Spiele ohne Zuschauer zu veranstalten.

Corona-Virus in der NBA

Spiele in der NBA könnten demnächst anders aussehen. Grund hierfür: Das COVID-19 Virus. (Foto: Getty Images)

 

Geisterspiele – Vielleicht werden sie bald in der NBA Realität und Normalität. Das COVID-19 Virus hat seinen Weg in die Vereinigten Staaten gefunden und bisher dort ca. 600 Menschen infiziert. Mindestens 26 davon erlagen der Krankheit. Wie auch in Europa, stehen Sportligen in den USA vor der Frage, welche Vorkehrungen zu treffen sind. Nachdem bereits in vergangenen Wochen Memos an die Teams verschickt wurden, in denen man die Spieler dazu anhielt, im Umgang mit den Fans vorsichtig zu sein, wurde man nun konkreter.

Unter den sofort greifenden Maßnahmen befindet sich die Regel, dass Reporter keinen Zutritt mehr in die Umkleidekabine der Spieler vor und nach den Spielen haben. Darüber hinaus sollen die Spieler während ihrer Interviews einen Abstand von ca. 2 Metern zu der Presse wahren. Diese Informationen wurden Montag Abend gemeinsam von den großen US-Sport Ligen – der NBA, NHL, MLB und MLS – an ihre Teams weitergegeben. Besonders für Aufmerksamkeit sorgt allerdings die Anweisung an die Mannschaften, im Falle einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus Spiele ohne Zuschauer durchzuführen.

LeBron ist nicht begeistert

Von der Idee, in einer leeren Arena zu spielen, hält Lakers-Superstar LeBron James nicht viel. In einem Interview mit der „Associated Press“ äußerte er sich sehr kritisch: „Wir sollen Spiele ohne Fans spielen? Nein, das ist unmöglich. Wenn ich keine Fans auf den Tribünen habe, spiele ich nicht. Für die spiele ich. Ich spiele für meine Mitspieler und ich spiele für meine Fans. Darum geht es hier. Wenn ich in eine Halle komme und keiner da ist, werde ich nicht spielen. Da können sie machen, was sie wollen.“ Auch Fans zeigen sich nicht begeistert. Viele werden nicht in der Lage sein, ihr Team wie gewohnt vor Ort zu unterstützen oder werden im Fernsehen Spiele ohne die gewohnte Atmosphäre verfolgen müssen.

Das dies aber nur ein unbedeutender Nebeneffekt in einer deutlich größeren Problematik ist, setzt NBA-Commissioner Adam Silver in Kontext: „Es hat für fast jeden höchste Priorität. Es ist schon fast schwer für uns, Unterhaltungen über die Ausstrahlung von Spielen zu halten, wenn es eine nationale, oder sogar globale, Gesundheitskrise gibt.” Noch werden die Spiele aber vor Zuschauern durchgeführt, mit Blick auf die Playoffs kann man als Fan nur hoffen, dass es dabei bleibt. Gleichzeitig ist es aber wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Gesundheit der Bevölkerung und die Eindämmung des COVID-19 wichtiger als eine gute Stadionatmosphäre ist.

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