BASKET

How to: ruin your season

Gestern Abend gab die NBA bekannt, dass Malik Monk von den Charlotte Hornets wegen Drogenmissbrauchs auf unbestimmte Zeit suspendiert wird. Während dieser Zeit wird der 22-Jährige nicht bezahlt.

Malik Monk

Für Malik Monk lief es seit dem All-Star-Break eigentlich sehr gut. Jetzt war es das erstmal wieder mit Basketball. (Foto: Getty Images)

Der Shooting Guard, der in seinem dritten Jahr in der NBA ist, enttäuschte in dieser Saison auch auf dem Platz. Zu Beginn der Spielzeit hofften viele, dass der elfte Pick des Drafts 2017 eine Breakout-Season haben würde. Nach dem Abgang von Kemba Walker, gab es in Charlotte sowieso keine großen Hoffnungen und alle Zeichen standen auf Rebuild und der Entwicklung junger Spieler wie Monk. Dieser macht aber in 21 Minuten nur durchschnittlich 10,3 Punkte pro Spiel und enttäuscht mit 28% Wurfquote von der Dreierlinie. Seit dem All-Star-Break erzielte Monk aber durchschnittlich 17 Punkte pro Spiel und verdiente sich so im letzten Spiel gegen die Indiana Pacers sogar einen Platz in der Starting Five.

Was sind die Konsequenzen?

Die Starting Five ist aber nun erstmal Geschichte. Die NBA legte sich bisher zwar noch nicht auf eine Anzahl an Spielen fest, für die Monk gesperrt werden soll, DeAndre Ayton von den Pheonix Suns wurde allerdings für ein ähnliches Vergehen für 25 Spiele gesperrt. Die Saison dürfte daher für Malik Monk gelaufen sein.

Für die Hornets sollte der Wegfall von Monk aber zu verkraften sein. Zwar fällt eine Möglichkeit für die Guard-Positionen weg, aber die Franchise wird vermutlich versuchen, möglichst viele Spiele zu verlieren und so einen guten Pick im nächsten Draft zu bekommen.

Zu Monk äußerten sie sich folgendermaßen: „Wir sind enttäuscht von Maliks Entscheidung, die zu einer Suspendierung führte. Als Organisation, dulden wir so ein Verhalten nicht. Jedoch sind wir entschlossen, Malik in dieser Zeit zu unterstützen.“

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