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Beilein gibt auf

Es kommt als keine große Überraschung, aber John Beilein ist nun offiziell nicht mehr Coach der Cleveland Cavaliers. BASKET fasst für euch zusammen, wie es zum Bruch zwischen Trainer und Team kam.

Beilein

John Beileins Tage als Head coach der Cavs sind gezählt. (Foto: Getty Images)

Gerade einmal fünf Monate hat es gedauert. John Beilein verabschiedet sich fürs – wahrscheinlich – erste von der größten Bühne des Basketball. Der jahrelange Coach der University of Michigan wagte zu Beginn der Saison, nach 27 Jahren College Basketball, den Schritt in die NBA. Der 67-Jährige konnte bei den Cavs aber nie Fuß fassen. Sein aus Collegezeiten geprägter Angriffsbasketball wurde von den Spielern nicht akzeptiert und passte nicht in die NBA. Außerdem hatte er Probleme, eine Verbindung zu den Profis aufzubauen.

Probleme mit dem Tanking

Dazu kommt, dass der Head Coach es gewohnt war, zu gewinnen (754-425 Record im College).

Mit den Cleveland Cavaliers schaffte er aber nur einen Record von 14-40, da die Champions von 2016 sich momentan im Rebuild befinden. Der Stress, der mit dem häufigen Verlieren einhergeht, bedrückte Beilein sehr und er war laut Stimmen aus seinem Umfeld extrem unzufrieden.

Schläger oder Schnecken?

Zusätzlich gab es auch noch interne Probleme. Vor ein paar Monaten wurde berichtet, dass Beilein seine Spieler während einer Teambesprechung als „thugs“ (Schläger) bezeichnet hat. Dies führte zu einigem Aufsehen, da der Begriff oft im Zusammenhang mit Kriminellen verwendet wird. Beilein entschuldigte sich später und behauptete, dass er eigentlich „slugs“ (Schnecken) sagen wollte.

Wie geht es weiter?

Neuer Head Coach wird der bisherige Associate Head Coach J.B. Bickerstaff. Der 40-jährige ist bereits seit 2004 Assistant Coach in der NBA. In der Saison 2015/2016 coachte er die Houston Rockets interimsweise und von 2017 bis 2019 war er Head Coach der Memphis Grizzlies. Insgesamt kommt er auf eine Karrierebilanz von 85 Siegen und 131 Niederlagen.

Für Beilein geht es nun vermutlich zurück zum College-Basketball, wobei er versuchen wird, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Das Kapitel NBA scheint erstmal abgehakt zu sein.

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