BASKET

Dirk mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Dirk Nowitzki mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Damit wurde das Engagement des besten deutschen Basketballers aller Zeiten für Kinder gewürdigt.

NBA-MVP 2007, NBA-Champion 2011, 14 Mal All Star, Deutschlands Sportler des Jahres und Silbernes Lorbeerblatt: Die Ehrungen und Erfolge des Dirk Nowitzki sind so zahlreich, dass nur eine kleine Auswahl reicht, um die Dimensionen seines sportlichen Schaffens zu illustrieren.

Nun erhielt die Legende der Dallas Mavericks jedoch eine Ehrung, die nicht (alleine) auf seine Leistungen und Erfolge als Sportler zurückzuführen sind. Der 41-Jährige erhielt in einer feierlichen Zeremonie von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande.

Nowitzki

Nowitzki spielte 21 Jahre lang für die Dallas Mavericks. 2011 gewann die Mannschaft die Meisterschaft in der NBA (Foto: Getty Images).

Das deutsche Staatsoberhaupt würdigte mit dem Verdienstorden vor allem Nowitzkis soziales Engagement. Als UNICEF-Botschafter und in seinen zwei Stiftungen unterstützt der ehemalige Power Forward, der als einer wenn nicht der beste europäische Baller überhaupt gilt, seit vielen Jahren Kinder. „Schon früh in seiner Profikarriere war sich Dirk Nowitzki seiner privilegierten Situation bewusst“, heißt es in der Würdigung Steinmeiers.

Am Tag des Ehrenamts wurden insgesamt 13 Frauen und elf Männer aus allen Bundesländern für ihr Engagement im Bereich Bildung gewürdigt. „Jeder einzelne von Ihnen tut etwas für den Zusammenhalt in unserem Land“, sagte Bundespräsident Steinmeier.

„Die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ist eine große Ehre für mich“, so Nowitzki. „Der Sport hat mein Leben geprägt: Die Begegnungen mit den Menschen, die Erfahrungen von Erfolg und Misserfolg, Teamerlebnis und soziale Fähigkeiten, Zuversicht und Selbstvertrauen. Meine Stiftung soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche entdecken, was in ihnen steckt, und lernen, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen. Im Sport und im Leben.“

„Dirk hat sich diese Ehrung vollauf verdient. Sein soziales Engagement ist beispielhaft, und das schon viele Jahre. Der DBB freut sich immer darüber, sportliche und soziale Projekte gemeinsam mit der Dirk-Nowitzki-Stiftung umsetzen zu können“, sagte der ebenfalls in Berlin weilende DBB-Präsident Ingo Weiss.

Die Ehrung ist gleichzeitig Auftakt für das erste von der Dirk Nowitzki-Stiftung initiierte Bildungsportal „41Campus“. Das TeamMentoring-Programm richtet sich an junge Erwachsene, die im Sport in pädagogischer Verantwortung mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Das Ziel des Programms ist es, Trainer und Trainerinnen in ihrer Mentoren Rolle zu stärken, um Kinder und Jugendliche in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen.

Nowitzki steht in einer Reihe großer deutscher Sportler, den diese Ehre zu teil wurde, etwa dem Jahrhundert-Boxer Max Schmeling oder DFB-Ehrenspielführer Uwe Seeler.

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