BASKET

Trade um Dennis Schröder?

Paul George ist per Trade bei den Clippers gelandet und die Forderung auf einen Trade von Russell Westbrook gab es auch schon. Bei den Oklahoma City Thunder deutet alles auf einen kompletten Rebuild hin. Nun liegen auch Trade-Gerüchte um Dennis Schröder in der Luft. Was wäre der beste Landing Spot für den deutschen Nationalspieler?

An einem potentiellen Trade sind angeblich mindestens drei Teams interessiert. Die Sacramento Kings, die Phoenix Suns und die Chicago Bulls wollen den 17. Pick von 2013. Kein Wunder, legte dieser letzte Saison von der Bank kommend gute 15,5 PPS und 4,1 AS bei 41,1 % aus dem Feld auf. Außerdem kann er mit seinem starken Drive Verteidiger wie Rentner aussehen lassen und mittlerweile mit einer Dreierquote von immerhin 34,1 % den Floor stretchen.

Wird Dennis Schröder auch nächste Saison noch das Jersey der Oklahoma City Thunder tragen? (Foto: getty images)

Ein Trade zwischen OKC und Sacramento könnte für Schröder jedoch wieder in die Rolle als Backup-Point-Guard münden, da die Kings mit De’Aaron Fox bereits einen zukünftigen Star auf der Eins an Board haben. Zwei mögliche Trade-Kandidaten wären Alec Burks oder Kostas Koufos, die in der kommenden Spielzeit über zehn Millionen Dollar einnehmen werden. „DS17“ verdient im nächsten Jahr mehr als 15 Millionen Dollar, weshalb ein ähnlicher Gegenwert Voraussetzung für einen Deal ist.

Die Bulls haben mit Coby White einen Point Guard mit Star-Potential an siebter Stelle gepickt. Schröder könnte als Mentor fungieren bis Coby sein Potenzial ausschöpft und die beiden um den Start-Job konkurrieren. Als Gegenwert für OKC kämen Cristiano Felicio und Kris Dunn infrage. Mit dem Abgang von Dunn könnte Chicago sein Überangebot auf der Eins reduzieren, Felicio würde den Trade kostentechnisch möglich machen.

Der letzte Kandidat sind die Suns, die seit Jahren auf der Suche nach einem Floor General sind. Diese Lücke allerdings schloß das Team aus Phoenix mit der Akquise von Ricky Rubio. Ob Dennis diesen auf die Bank verdrängen, selbst von dort kommen, oder gemeinsam mit Rubio starten würde, lässt sich schwer prognostizieren. Tyler Johnson wäre hier der beste Fit für einen Trade, da er als Bankspieler satte 19 Millionen Dollar einnimmt.

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