BASKET

Kanter: Holt sich Tipps für Ramadan

Enes Kanter, der Center der Portland Trail Blazers, hat sich von prominenter Seite Tipps für seine Ernährung eingeholt: Der 26-Jährige nahm Kontakt mit Rockets-Legende Hakeem Olajuwon auf. Kanter ist, ebenso wie Olajuwon, gläubiger Moslem und als solcher nun in einer speziellen Situation: am Montag begann der Ramadan, der traditionelle Fastenmonat der Muslime.

Während dieses Monats essen und trinken gläubige Muslime nur zwischen Sonnenuntergang und -aufgang. Tagsüber wird strikt gefastet.

Enes Kanter wurde 2011 an dritter Stelle von den Utah Jazz gedraftet. (Credit: Getty Images)

„Ich habe Hakeem angeschrieben, weil ich ihn vor zwei Jahren Mal getroffen habe und weiß, was er 1995 gemacht hat, als er MVP in den Playoffs wurde. Also schrieb ich ihn an und fragte, ‚Hey, wie hast du im Ramadan gefastet und trotzdem auf so einem hohen Level gespielt?‘“.

Er gab mir dann einige Tipps. Er sagte mir, was er gegessen hat und wann er immer aufgestanden ist – so um vier Uhr morgens – und wie viel Wasser er getrunken hat und so weiter“, erzählte der Center am Dienstag.

Kanter, der mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hatte, wird daher ebenfalls um vier Uhr morgens und kurz vor dem nächsten Spiel Medizin einnehmen, Tagsüber jedoch nichts!

Dies ist jedoch nichts wirklich Neues für den 2,11 Meter großen Züricher. Schon in der regulären Saison fastet er immer ein bis zwei Tage in der Woche, als Vorbereitung auf den Fastenmonat.

Hakeem „The Dream“ Olajuwon führte die Houston Rockets zu zwei aufeinanderfolgenden NBA-Titeln in den Jahren 1994 und 1995 und ist seit dem Jahr 2008 Mitglied der Basketball Hall of Fame. Im Championship-Jahr 1995 wurde er zum Spieler des Monats Februar gewählt – trotz Ramadan.

Auch Enes Kanter macht sich daher keine Sorgen über seine Performance auf dem Court: „Es ist einfach nur eine Sache von Geist über Körper. Ich denke, dass es einem so viel positive Energien gibt, da rauszugehen und zu denken: ‚Ich mache das für Gott, also wird Gott mir beistehen‘“, so der Center.

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