BASKET

Ariza-Trade scheitert zunächst kurios

Wenn Adrian Wojnarowski einen Trade voraussagt, kann man sich eigentlich sicher sein, dass dieser wenig später, offiziell bekannt gegeben wird. Die „Woj-Bombs“ des NBA-Insiders sind ligaweit berüchtigt und jegliche Trades, Vertragsverlängerungen oder Gerüchte werden nahezu ausnahmslos über Wojnarowski veröffentlicht.

So geschehen Freitagabend, als „Woj“ vom angeblichen Drei-Team-Deal um Trevor Ariza berichtete: Ariza wäre nach Washington weitergezogen, während Austin Rivers an die Suns und Kelly Oubre Jr. an die Grizzlies abgegeben werden sollten. Dazu sollte Brooks von den Grizzlies nach Phoenix wechseln.

Die Frage war nur, welcher Brooks? Für die Grizzlies spielen der junge, talentierte Dillon Brooks und der 29-Jährige Rollenspieler MarShon Brooks. Die Phoenix Suns kannten anscheinend nur Dillon Brooks und erwarteten, diesen im Trade zu erhalten. Memphis sprach allerdings von MarShon Brooks und so scheiterte der schon sicher geglaubte Deal in letzter Minute.

Ariza

Ariza wurde kam im Sommer von den Houston Rockets nach Phoenix (Foto: Getty Images)

Grizzlies-GM Chris Wallace war nach dem geplatzten Trade stinksauer: „Wir hatten uns klar ausgedrückt, wer Teil dieses Trades sein sollte. Wegen all dem musste ich etwas tun, was ich in 30 Jahren noch nie getan habe“, ärgerte sich Wallace. „Ich musste zwei Spieler aus der Kabine holen, ihnen sagen, dass sie getradet wurden und ihnen wenige Minuten später mitteilen, dass sie doch nicht getradet wurden!“

Der Trade kam einen Tag später dann doch zustande – ohne die Grizzlies. Ariza wechselt nach Washington, im Gegenzug erhält Phoenix Austin Rivers und Kelly Oubre Jr.. Memphis erklärte sich nach dem Fauxpas, sie seien zu keinerlei weiteren Verhandlungen bereit.

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