BASKET

Eklat bei den Washington Wizards

Nach dem völlig verkorksten Saisonstart herrscht bei den Washington Wizards nun jede Menge Unzufriedenheit, Streit und Unruhe. Angeblich könnten sowohl Bradley Beal als auch John Wall getradet werden.

Nach elf Niederlagen aus den ersten 16 Saisonspielen liegen die Nerven bei den Hauptstädtern gewaltig blank. Die Stimmung im Team scheint völlig vergiftet. Angeblich soll es im Training der Wizards bereits mehrfach gekracht haben. Wie Shams Charania von The Athletic berichtet, soll es bei den Übungseinheiten gleiche mehrere Wortgefechte gegeben haben.

Wizards

Zwischen John Wall und Headcoach Scott Brooks ist das Tischtuch wohl zerschnitten (Foto: Getty Images).

Beal beschwerte sich im Anschluss an das Training bei den Wizards-Verantwortlichen: „Sieben Jahre mache ich das hier nun schon mit. Der Fisch stinkt vom Kopf.“ Sowohl er, als auch sein Backcourt-Partner John Wall, stehen inzwischen laut Gerüchten auf der Abschlussliste. Da die Vertragssituation des Shooting Guards für ein potenziell aufnehmendes Team einfacher ist und Beal zudem drei Jahre jünger als Wall ist, gilt er als der wahrscheinlichere Trade-Kandidat.

Nun nahm der 3. Pick von 2012 zu den  Trade-Gerüchten Stellung: „Ich bin nicht naiv, ich habe ein Handy und natürlich habe ich die Berichte mitbekommen. Ich glaube das aber nicht wirklich, auch weil es nicht mein Job ist. Das lenkt mich nur davon ab, was auf dem Court passiert. Ich mache mir darüber keine Gedanken, weil es mich Kraft kostet. Basketball ist meine Muse, meine Wohlfühloase.“

Auch Wall soll sich, wie Adrian Wojnarowski von ESPN berichtet, in der besagten Einheit einen Eklat geleistet haben. Dem erfahrenen Journalisten zufolge soll der Point Guard seinen Headcoach Scott Brooks mit den Worten „Fuck You“ beschimpft haben. Brooks soll zuvor die Einstellung seines Superstars kritisiert haben. Wall soll intern mit einer Geldstrafe sanktioniert worden sein.

Charania berichtet darüber hinaus über Streitigkeiten zwischen Wall und Jeff Green, sowie zwischen Beal und Austin Rivers.

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