BASKET

Ginobilis Trikot unters Hallendach

Manu Ginobili beendete vor dieser Saison nach 1275 NBA-Partien seine Karriere. Nun wurde bekannt, dass die San Antonio Spurs ihren ehemaligen Leistungsträger mit einer ganz besonderen Geste ehren werden.

Die San Antonio Spurs haben in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass  Manu Ginobili vor dem Spiel gegen die Cleveland Cavaliers am 28. März 2019 mit einer feierlichen Zeremonie geehrt werden wird. Die Texaner haben sich, wenig überraschend, dazu entschieden, dass das Ginobilis Trikot mit der Nummer 20 zukünftig nicht mehr vergeben und unters Hallendach gezogen wird. Das sogenannte „Jersey-Retirement“ hat im US-Sport eine lange Tradition und gilt als die größte Auszeichnung, die eine Franchise einem Ex-Spieler verleihen kann.

Manu Ginobili

Manu Ginobili spielte 16 Saisons für die San Antonio Spurs (Foto: Getty Images)

In der Geschichte der Spurs wurden bislang nur acht Spieler mit dieser Ehre bedacht: Johnny Moore (Nr. 00), Avery Johnson (Nr. 6), Bruce Bowen (Nr. 12), James Silas (Nr. 13), Tim Duncan (Nr. 21), Sean Elliott (Nr. 32), George Gervin (Nr. 44) und David Robinson (Nr. 50).

Eine interessante Anmerkung hierzu: Bruce Bowen erlaubte LaMarcus Aldridge nach dessen Wechsel von den Portland Trail Blazers zu den Spurs, dass dieser seine 12, die bereits „retired“ war, tragen darf.

Nun wird Manu Ginobili also der neunte Spieler der Spurs-Geschichte, dessen Nummer nicht mehr vergeben wird. Und der Argentinier hat sich diese Ehrung über Jahre verdient. Insgesamt vier NBA-Championships (2003, 2005, 2007 und 2014) konnte der Shooting Guard mit den Texanern feiern. Bei diesen Erfolgen kam der Shooting Guard fast ausnahmslos von der Bank und erhielt 2008 völlig zurecht die Auszeichnung als „Sixth Man of the Year“. Unvergessen bleibt zudem sein Triumph mit der argentinischen Nationalmannschaft 2004 in Athen, als die Südamerikaner die Olympische Goldmedaille gewinnen konnten.

Gemeinsam mit Tim Duncan, Tony Parker und natürlich Coach Gregg Popovich prägte Manu, der auch in Europa bereits große Erfolge verbuchen konnte (u.a. den Gewinn der EuroLeague 2001), eine Ära in der „Alamo City“.

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