BASKET

Ray Allen: „Erwarte keine Gratulationen von Garnett und Rondo“

Ray Allen wird am Freitagabend in die Hall of Fame aufgenommen. Der Mann, der die meisten Dreier in der Geschichte der NBA verwandelte (2.973 Dreier) gewann 2008 mit den Boston Celtics den ersten seiner zwei NBA-Titel. Dass ihm seine ehemaligen Boston-Kollegen zum Einzug in die Ruhmeshalle gratulieren werden, glaubt Allen jedoch nicht.

„Nein, das erwarte ich nicht“, sagte Allen gegenüber Shams Charania von The Athletic auf die Frage, ob er Gratulationen von seinen ehemaligen Mitstreitern Kevin Garnett oder Rajon Rondo erwarten würde.

Allen wird am Freitagabend gemeinsam mit NBA-Legenden wie Steve Nash, Jason Kidd, Grant Hill und „Mo“ Cheeks in die Hall of Fame aufgenommen. Die Aufnahme in diese gilt als die größtmögliche individuelle Auszeichnung und Ehre im Basketball und wird nur den Besten der Besten zuteil.

Allen

Gemeinsam mit Paul Pierce, Kaevin Garnett und Rajon Rondo gewann Ray Allen 2008 den NBA-TItel (Foto: Getty Images).

Doch der ehrwürdige Anlass dürfte, so schätzt Allen, kein Grund für Garnett und Rondo sein, die Streitigkeiten zu vergessen. Die beiden Ex-Kelten werfen dem genialen Scharfschützen vor, dass er die Boston Celtics durch seinen Wechsel zum damaligen Erzrivalen aus Miami im Stich gelassen habe. Tatsächlich gewann „Mr. Shuttlesworth“ mit den Heat 2013 einen Titel während die Celtics zeitweise in der Bedeutungslosigkeit verschwanden.

„Über meine Entscheidung, nach Miami zu gehen, wurde so viel berichtet und natürlich waren sie darüber sauer, aber was wir 2008 im Titeljahr hatten, wird uns niemand nehmen können“, sagte Allen im Interview mit Shams Charania weiter.

Zuspruch erhielt der zehnmalige All Star hingegen von seinem ehemaligen Coach Doc Rivers:  „Er sollte gefeiert werden, auch in Boston. Auch er ist verantwortlich für dieses Banner. Ich wünschte, ich könnte es schaffen, dass alle wieder zueinander finden. Sie sollten alle Freunde sein, da wir so eine Gemeinschaft waren. Es tut mir weh zu sehen, wie es jetzt gerade ist.“

Der Erste, der einen Schritt auf Allen zuging, war Paul Pierce. Die beiden ehemaligen Teammates haben sich inzwischen versöhnt. „Ich habe mit Paul vor einem Jahr gesprochen und wir haben unsere Differenzen beseitigt“, berichtete Allen.

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