BASKET

Steht Popovichs Karriereende schon fest?

Berichten von ESPN zufolge, wird die 2018/19-Saison für Gregg Popovich möglicherweise das letzte Jahr in der NBA sein. Der Coaching-Veteran würde sich danach hauptsächlich um US-Team kümmern, das er bei der Olympiade 2020 in Tokio trainieren wird.

NBA-Insider Adrian Wojnarowski berichtete, dass „wenige Leute, die Popovich kennen vermuten, dass er nach der Olympiade 2020 noch Trainer sein wird.“ Der fünfmalige Meistertrainer wird in Japan das Team USA betreuen und will sich im Jahr 2019/20 gut auf das Turnier vorbereiten. Das könnte bedeuten, dass Popovich 2019 in San Antonio aufhört und sich voll auf das Nationalteam konzentriert.

„Coach Pop“ ist bereits seit 1996 Trainer in San Antonio. Diese Saison war es jedoch nicht einfach für ihn: Im April verstarb seine Frau Erin, weswegen der 69-Jährige die letzten Playoff-Spiele nicht auf der Trainerbank saß. Zudem war das Verhältnis mit dem verletzungsgeplagten Superstar Kawhi Leonard in dieser Saison angespannt und Trade-Gerüchte wurden immer häufiger. In den Playoffs kassierten die Spurs außerdem in der ersten Runde einen „Gentleman’s Sweep“ (1:4) von den Warriors.

Gregg Popovich

Popovich wurde drei Mal „Coach of the Year“ in der NBA (Foto: Getty Images).

Pop und Leonard vor Verhandlungen

ESPN berichtete darüber hinaus, dass Popovich sich diese Woche mit Leonard treffen will, um die Zukunft des zweimaligen „Defensive Player of the Year“ zu besprechen. Vor allem das beschädigte Verhältnis zwischen dem Spieler und dem Team wird dabei eine zentrale Rolle spielen.

Trotz allen Gerüchten, wollen die Spurs ihren Star jedoch nicht abgeben. Medienberichten zufolge hatten die Boston Celtics ein Trade-Angebot für Leonard vorgelegt, das jedoch abgelehnt wurde. Ein Gegenangebot machte die Franchise aus Texas nicht, die immer wieder betonte, dass sie Leonard nicht abgeben will. Was genau Leonards Zukunftswünsche sind, ist jedoch unbekannt. Der Ausgang dieser Gespräche und die Zukunft Leonards in San Antonio wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch Folgen für den weiteren Karriereverlauf Popovichs haben.

Des weiteren wollte der dienstälteste NBA-Trainer sich in der Free Agency auch mit LeBron James treffen, um ihn für einen Wechsel zu den Spurs zu begeistern. Die kommenden Wochen werden auf jeden Fall sehr wichtig für die Coaching-Legende.

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