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BASKET

Sexuelle Belästigung bei Nowitzki-Klub

Laut eines Berichts des US-Magazins „Sports Illustrated“ erheben gleich Frauen schwere Vorwürfe gegen Terdema Ussery. Der ehemaliger Präsident und CEO der Mavericks, der bis 2015 bei den Texanern tätig war, soll gleich mehrere Frauen sexuell belästigt haben.

Der Bericht beschreibt, was Ussery zur Last gelegt wird: So soll er sich gegenüber mehreren weiblichen Mitarbeiterinnen unangebracht verhalten haben. Dabei geht es neben Äußerungen zum Sexualverhalten einiger bei den Mavericks angestellter Frauen auch um körperliche Belästigungen. „Ich fühlte mich gefangen und eingefroren“, wird eine Mitarbeiterin im Bericht zitiert. „Er war der CEO des Klubs. Es war klar, dass ihm nichts passieren würde.“

Team-Owner Marc Cuban hat sich bereits, in seiner bekannt deutlichen Art, zu den Vorfällen geäußert. „Die Mavericks-Organisation nimmt diese Anschuldigungen extrem ernst. Es ist falsch. Es ist abscheulich.“ 18 Jahre lang war Ussery für die Geschicke der Nowitzki-Franchise zuständig.

Ussery

Ussery war bis 2015 für 18 Jahre bei den Mavericks im Amt (Foto: Getty Images).

Durch die #MeToo-Debatte wurde ist das Thema der sexuellen Belästigung ohnehin allgegenwärtig. So erklärte Cuban: „Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich vor allem seit dem Aufkommen der #MeToo-Themik in unserer Organisation gefragt habe, ob wir ebenfalls ein Problem haben, von dem ich wissen sollte. Die Antwort war stets ‚nein‘.“ Nach Bekanntwerden der Vorfälle wurde nun Buddy Pittman, Chef der Personalabteilung, entlassen.

Auch von Seiten der NBA gibt es bereits ein offizielles Statement: „Die Dallas Mavericks haben uns über die Anschuldigungen gegen den früheren Team-Präsidenten Terdema Ussery und Mavs.com-Schreiber Earl Sneed informiert. Dieses angebliche Verhalten widerspricht dem Engagement der NBA und seiner Teams, für alle Mitarbeiter ein sicheres, respektvolles und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Derartiges Verhalten ist komplett inakzeptabel und wir werden die Untersuchung dieser Sache sehr genau überprüfen.“

Auch in der NCAA wurde zuletzt ein Sex-Skandal bekannt. So wurde Louisville, nach Bekanntwerden von Sex-Partys mit Stripperinnen und Prostituierten, der NCAA-Titel von 2013 aberkannt.