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BASKET

Blazers verderben Booker-Spektakel

Die Portland Trail Blazers haben, getragen von ihrem Backcourt-Duo aus Damian Lillard und C.J. McCollum, die Season-Series gegen die Phoenix Suns mit 4:0 gewonnen.

Gleich zu Beginn zogen die Gastgeber aus Portland davon. Phoenix lief zwar in Bestbesetzung auf, konnte dem kontinuierlichen Druck der Blazers jedoch nicht stand halten. Bereits nach dem zweiten Viertel zeigte die Anzeige eine 16-Punkte-Führung für die Hausherren an. Damian Lillard (31 Punkte, fünf Rebounds, sieben Assists), der zuletzt erst an einer Oberschenkelverletzung laborierte und einige Tage mit Wadenproblemen ausfiel, kommt nach eigenen Aussagen immer besser in Form: „Ich wusste, dass es einige Zeit dauern würde, bis ich wieder voll da bin. Aber in den letzten Spielen habe ich mich immer weiter verbessert.“

Auch nach der Halbzeitpause bekamen die Gäste aus Arizona den Fuß nicht wirklich in die Tür – und das obwohl Yongster Devin Booker sein Team wieder einmal alleine im Spiel hielt. Der erst 21-jährige Shooting Guard verbuchte 43 Punkte, sechs Rebounds, acht Assists und zwei Steals. Vom Rest der Suns kam währenddessen nicht viel. Bankspieler Troy Daniels war mit sechs getroffenen Würfen von „Downtown“ mehr oder weniger die einzige Unterstützung für Booker.

Die Suns sind dieses Jahr einer der Lieblingsgegner Lillards (28,5 PPS in vier Begegnungen). (Foto: Getty Images)

C.J. McCollum (27 Punkte, drei Rebounds, drei Steals, 6/10 3er) bestätigte seine zuletzt überragende Form erneut. Er war es, der den Blazers zwischenzeitlich zu einem 27 Punkte großen Vorsprung verhalf. Genau wie McCollum und Lillard (4/8 3er), zeigte sich auch Al-Farouq Aminu (4/7) sicher von hinter der Dreierlinie.

Im Schlussviertel gab es dann ein letztes Aufbäumen der Suns. Booker erzielte für sein Team ganze 21 Punkte am Stück, was aber zum Glück der Trail Blazers zu spät kam. Diese retteten letztendlich einen 118:111-Sieg ins Ziel und verhinderten somit ein Abrutschen aus den Playoff-Rängen.

Devin Booker erklärte den Reportern nach Spielende, wie er mit großen Rückständen umgeht: „Ich schreibe uns niemals ab. Mir ist es egal, ob wir eine Minute vor Ende mit 20 Punkten zurückliegen. Man muss bis zum Schluss Vollgas geben – das haben wir heute gemacht. Solange ein Spiel nicht zu Ende ist, kann alles passieren. Wir spielen schließlich in der NBA.“

Robert Lambrecht