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BASKET

Serienübersicht: Rockets vs. Spurs

Die Golden State Warriors haben vergangene Nacht den Sweep gegen die Utah Jazz perfekt gemacht und stehen damit in den Western Conference Finals. Jetzt warten sie auf den Gewinner der Serie zwischen den Rockets und den Spurs.

In dieser Serie steht es derzeit 2:2. Nachdem Spiel drei und vier in Houston stattgefunden haben, fliegen die Teams für Spiel fünf zurück nach San Antonio. Die einzelnen Spiele gingen so unterschiedlich aus, wie nur möglich. In Spiel eins überrollten die Rockets das Team von Gregg Popovich mit 22 verwandelten Dreiern. Das resultierte in einem 126:99-Sieg.

Nachdem viele Fans San Antonio bereits abgeschrieben hatten, schlugen diese mit zwei Blowouts in Spiel zwei und drei zurück. Rockets Center Nene Hilario riss sich in Spiel drei den linken Adduktor, sodass er die restlichen Playoffs verletzt fehlen wird. Mike D’Antoni machte sich die daraus resultierenden Matchup-Vorteile zunutze und spielte mit einer extrem kleinen Aufstellung die den Spurs Probleme bereitete.

Houston spielte mit Trevor Ariza als Power Forward und Ryan Anderson als Center, was dazu führte, dass sie fünf Spieler gleichzeitig auf dem Court hatten, die verlässlich den „Threeball“ verwandeln. Der unathletische Front-Court der Spurs kam damit nicht klar und so ging Spiel vier wieder deutlich an die Rockets.

Kawhi Leonard vs. James Harden. So lautet das Schlüsselduell der Serie (Foto: Getty Images).

James Harden legte bisher zwar offensiv schlechtere Zahlen als in der Regulären Saison (26,0 PPS, 10,3 AS) auf, mit 2,8 Steals im Schnitt beweist er jedoch jedem Zweifler, dass in ihm doch ein Verteidiger steckt.

Kawhi Leonard legt wie gewöhnlich starke Zahlen quer über den Boxscore auf. 24,8 PPS, 8,5 RPS, 6,3 AS und 1,3 STL kann der amtierende „Defensive Player of the Year“ in dieser Serie aufweisen. Durch die Verletzung von Tony Parker in Spiel zwei, brauchen die Spurs Output von LaMarcus Aldridge (15,3 PPS, 6,5 RPS) der in den Playoffs bisher hinter seinen Erwartungen zurückbleibt. Denn hinter ihm in der Rotation, gibt es nach dem Aus des französischen Playmakers, wenig solide Scoring-Optionen.

Da beide Teams ein Heimspiel abgegeben haben, haben die Spurs den Heimvorteil zurückgewonnen. Das heißt, das mögliche Spiel sieben würde in San Antonio stattfinden. Es ist nun eine „Best-of-three“-Serie. Wer am Ende als Sieger dieser Runde hervorgehen wird, wird durch Kleinigkeiten entschieden werden. Die Trainer spielen hier allerdings eine große Rolle. Das Team, das dem jeweils anderem Team am besten seinen Spielstil aufzwingen kann, wird die Serie für sich entscheiden.

Schaut in unseren NBA Channel, um über die Serie weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben.

 

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