BASKET

Die Warriors im Souverän-Modus

Spiel eins der Serie Gorlden State Warriors gegen Utah Jazz ging deutlich an die Warriors. In Spiel zwei wurde klar, dass sie sich in dieser Serie nur selbst schlagen können.

Das Spiel fing an und schon zog das Team um Steph, Durant und Co. wieder davon. Durch ein fantastisches Pass-Spiel erarbeitete sich die Franchise aus der Bay Area einen freien Wurf nach dem anderen, sowohl in der Zone als auch an der Dreierlinie. Vor allem Draymond Green drehte richtig auf, da die Jazz ihn an der Dreierlinie vernachlässigten. Doch er traf seinen Dreier und das nicht nur einmal. Vier Treffer von fünf Würfen hatte der „Glue Guy“ von Golden State bereits am Ende des Viertels vorzuweisen. Bei den Jazz lief es auch offensiv nicht gut, sodass sie nach den ersten zwölf Minuten bereits mit 15:33 hinten lagen.

Steph Curry von den Golden State Warriors dribbelt im NBA-Playoff-Spiel gegen die Utah Jazz.

Steph Curry und die Warriors sind in den Playoffs 2017 noch ungeschlagen.
Foto: getty images

Zu Beginn des zweiten Viertels war das Spiel ausgeglichen, da mit Curry und Durant auf der Bank zwei Offensiv-Stützen fehlten. Als sie wieder eingewechselt wurden, baute die „Dub City“ die Führung aber nicht weiter aus, sondern büßte sie sogar ein, da das gesamte Team leichtfertig mit dem Ball umging und somit Gordon Hayward und Rudy Gobert ins Spiel kommen konnten. Zur Halbzeit führten sie nur noch mit 60:47, nachdem die Jazz einen kurzzeitigen 10:0-Run auflegten.

Auch der dritte Spielabschnitt wurde unkonzentriert von der Mannschaft des Ersatztrainers Mike Brown begonnen. Hayward und Gobert machten weiter ihr Ding und lagen plötzlich nur noch sechs Punkte hinten. Als dann Andre Iguodala für Zaza Pachulia ins Spiel kam, war es vorbei. Die Defense der Warriors bekam einen spürbaren Schub und auch die Offense lief wieder. Hayward konnte aber nicht gestoppt werden, sodass sie nach dem Viertel nur mit zehn Punkten führten (92:82).

Im letzten Viertel versuchten die Jazz mit aller Kraft, das Spiel an sich zu reißen. Offensiv waren sie auch weiterhin im Spiel, doch gegen die individuelle Klasse des Heimteams hatten sie nichts entgegenzusetzen, sodass es zu einem sehr ausgeglichenen Viertel kam. Am Ende gewannen die Warriors mit 115:104.

In diesem Spiel war zu spüren, dass die Jazz gegen die Warriors chancenlos sind, wenn diese nur konzentriert spielen. Utah hatte immer nur eine Chance, wenn Golden State dumme Fehler machte und nicht auf den Ball aufpasste. Zudem fehlte ihnen nach der Verletzung des Starting-Five-Point-Guards George Hill auch offensiv ein wichtiger Bestandteil. Mit einem überragenden Ball-Movement (insgesamt 33 Assists) konnten die „Dubs“ Utah schwindelig spielen. Bester Akteur war Draymond Green, der im ersten Viertel die meisten Punkte erzielte, aber auch über den restlichen Spielverlauf gesehen mal wieder überall war. Schlussendlich kam er auf 21 Punkte, sieben Rebounds, sechs Assists und vier Steals. Aber auch Durant (25 Punkte, elf Rebounds) und Curry (23 Punkte, sieben Assists) hatten große Anteile am Sieg. Auf der Gegenseite waren Gordon Hayward und Rudy Gobert die besten Spieler. Außer von Shelvin Mack (14 Punkte) erhielten sie aber kaum Unterstützung. Insgesamt kam Hayward auf 33 Punkte, Gobert erzielte 16 Punkte und 16 Rebounds.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Thank you
for sending!