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Die Rache der Spurs

Mit 99:126 wurden die Spurs in Spiel eins der Serie gegen Houston deklassiert. Doch im zweiten Heimspiel zeigten sie ihren Fans und sich selbst, was sie wirklich können. Vor allem Kawhi Leonard war nicht zu stoppen und sorgte dafür, dass San Antonio Rache nehmen konnte.

Die Taktik der Spurs war klar. „Wir müssen einfach versuchen, ihnen Würfe zu erschweren, sie bei einem Ballbesitz zu halten und es ihnen nicht erlauben, Offensiv-Rebounds zu holen und den nächsten Dreier zu nehmen.“, fand Leonard nach der Schlappe in Spiel eins die passenden Worte.

Zu Beginn des Spiels konnten die Hausherren diese Taktik nicht umsetzen, Houston konnte eine gute Offensive mit vielen Fastbreak-Dreiern spielen. Aber die Spurs konnten mit einem starken Offense-Spiel dagegen halten. Am Ende des ersten Viertels stand es 33:30 für die Spurs.

Im zweiten Viertel kam Harden auf die Bank, doch Beverley und Gordon übernahmen das Ruder und das Spiel blieb eng. Als Harden wieder aufs Feld kam lief es jedoch nicht mehr, weil er fortan gut verteidigt wurde und seine Würfe einfach nicht mehr traf. Zur Halbzeit führte das Team von Gregg Popovich mit 65:55.

The Claw steuerte 34 Zähler zur Rache in Spiel zwei bei (Foto: Getty Images).

Das dritte Viertel ging aufgrund von guter Arbeit am Brett mit fünf Punkten an Houston, sodass San Antonio nur noch mit 88:83 führte.

Im vierten Viertel drehte die Mannschaft aus der „Alamo City“ so richtig auf. Sie startete mit einem 11:0-Run in den letzten Spielabschnitt. Doch dann gab es einen Schock-Moment. Tony Parker verletzte sich bei einem Korbleger am linken Knie und musste vom Feld getragen werden. Er kam nicht mehr zurück. Doch kurz danach weckte Patty Mills die Fans und die Mannschaft mit einem Spin-Move für die Highlight-Galerie wieder auf, sodass sie nahtlos an die gute Leistung des Viertels angeknüpfen konnten. Die Rockets konnten den Anschluss nicht mehr finden und waren plötzlich mit 20 Punkten hinten. Am Ende hieß es 121:96 für die Spurs, womit sie die Schande aus Spiel eins wettmachen konnten.

Der Schlüssel zum Sieg war in erster Linie Kawhi Leonard, der von vorne bis hinten überragte. Er war die ganze Zeit präsent und zudem äußerst effektiv. Bei 13/16 (81,3%) Würfen aus dem Feld kam er auf 34 Punkte, sieben Rebouns, drei Steals sowie ein Career-High von acht Assists. Zudem hatte er ein Plus/Minus-Rating von +24. Außerdem war die Spurs-Defense nun viel disziplinierter als beim letzten Spiel und ließ im gesamten Spiel nur elf Dreier zu, was der Hälfte des letzten Spiels entspricht. Zusätzlich hatten sie James Harden unter Kontrolle, der zwar zehn Assists verteilte, aber bei 3/17 (17,6%) Feldwürfen nur 13 Punkte beisteuern konnte. Bester Rocket war Ryan Anderson mit 18 Punkten.

Wenn ihr die Rache der Spurs im Texas-Duell noch einmal sehen wollt, schaut unseren NBA Channel auf BASKET.de

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