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Leonard lässt LeBron keine Chance

Nun ist es tatsächlich passiert, die Cleveland Cavaliers rutschen durch die erneute Niederlage hinter die Boston Celtics auf den zweiten Platz in der Eastern Conference. Doch die Cavs verloren nicht einfach nur ein Spiel gegen ein NBA-Topteam, sondern mussten einen schmerzhaften 74:103-Blowout hinnehmen.
„So wie wir im Moment spielen, sind die Spurs das letzte Team gegen das wir spielen sollten. Es wird eine Zeit geben, in der ich etwas sagen werde, aber wir müssen uns vor allem auf dem Platz zusammenreißen. Es ist eine schwierige Zeit im Moment. Viele Leute sprechen über unsere Probleme“, äußerte sich Superstar LeBron James nach dem Debakel sauer und enttäuscht.
Bei den Spurs hingegen war die Freude groß: Die Texaner sicherten sich mit ihrer Galavorstellung gegen den amtierenden Meister den fünften Sieg in Serie. Kawhi Leonard war dabei der Mann des Abends mit 30 Punkten, sechs Rebounds und sechs Assists. Gerade im direkten Duell mit LeBron James sorgte der Finals-MVP von 2014 für einige Highlights und wurde an der Freiwurflinie kontinuierlich mit MVP-Sprechchören gefeiert.

Kawhi Leonard hatte gegen LeBron James klar die Nase vorne (Foto: Getty Images).

Von besonderer Bedeutung im einseitigen Spitzenspiel war die Bank des fünfmaligen NBA-Champions. Manu Ginobili (zwölf Zähler), Pau Gasol (14 Punkte) sowie Patty Mills (neun Punkte und sieben Assists) waren schlichtweg zu gut für die „Second Unit“ der Franchise aus Ohio.

Beim Meister kam allenfalls LeBron James (17 Punkten, acht Rebounds und acht Assists) seiner Normalform nahe. Doch es muss auch deutlich betont werden, dass James sein Match-Up gegen Kawhi Leonard klar und deutlich verlor. Kyrie Irving und Kevin Love waren dem“King“ ebenfalls keine Hilfe: Beide warfen gemeinsam acht von 25 aus dem Feld für 17 Punkte.

Cavs-Coach Tyronn Lue erklärte im Anschluss an die Partie offen und selbstkritisch,wie es zur schmerzhaften Niederlage kam: „Sie sahen einfach so viel schneller aus als wir. Sie waren besser aus dem Dribbling und in Transition. Sie waren einfach überall schneller.“

Wenn ihr den Blowout der Spurs noch einmal sehen wollt, schaut in den NBA Channel auf BASKET.de.

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