BASKET

Portland in der Krise

Die vierte Niederlage in Folge und nur zwei Siege aus den letzten zehn Partien, so lautet die schwache Bilanz der Portland Trail Blazers. Nun verlor die Franchise aus Oregon auch noch gegen die Dallas Mavericks, den bis dato Letzten der Western Conference.

Überraschend führten die Dallas Mavericks, die erneut auf Dirk Nowitzki verzichten mussten, bereits zur Pause mit 24 Punkte. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Seth Curry, der durch einen wilden „Buzzer-Beater“ für das Halbzeit-Resultat von 62:38 sorgte.

Die souveräne Führung blieb auch lange im dritten Viertel bestehen und sowohl die Fans, als auch die Verantwortlichen begannen sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass die Partie entschieden sei. Blazers-Coach Stotts liebäugelte bereits damit, seine Starter zu schonen. Doch plötzlich setzten Superstar Damian Lillard und seine Mitspieler zu einer starken Aufholjagd an. Lillard erzielte alleine 20 Punkte im dritten Viertel.

Acht Niederlagen in den letzten zehn Spielen ist enttäuschend (Foto: Getty Images).

Acht Niederlagen in den letzten zehn Spielen ist enttäuschend (Foto: Getty Images).

Auch im vierten Viertel ging die indiskutable Vorstellung für die Mavericks weiter. Lediglich 29 Prozent trafen die Texaner im Schlussviertel und kamen damit auf gerade einmal 15 Zähler. In den letzten Minuten lagen die Nerven dann endgültig blank, als Portland mehrmals auf einen Zähler verkürzte: Harrison Barnes verlor den Ball und Deron Williams beging 23 Sekunden vor der Schluss-Sirene eine unglückliche „Shotclock-Violation“.

Die Blazers hatten nun alle Trümpfe in der Hand und mit einem finalen Angriff die Chance, die verloren geglaubte Partie doch noch für sich zu entscheiden. Doch Portland konnte dieses Geschenk nicht annehmen. Zunächst leistete sich „Dame“ beim Drive zum Korb einen Turnover, erhielt jedoch nach einem unkonzentrierten Einwurf von D-Will eine weitere Chance… Doch auch der letzte Wurf von Lillard, der exzellent von Wesley Matthews verteidigt wurde, fand sein Ziel nicht.

Topscorer bei Dallas war Harrison Barnes mit starken 28 Zählern. Deron Williams kam auf 23 Punkte. Der Point Guard J.J. Barea, der zuletzt schmerzlich vermisst wurde, feierte ein neunminütiges Kurz-Comeback. Bei Portland war es einmal mehr Lillard (29 Punkte), der im Angriff die Hauptrolle einnahm. Backcourt-Partner C.J. McCollum hingegen blieb eher blass (13 Zähler, 5/16 FG).

Nach dieser Niederlage stehen die Blazers bei einer Bilanz 13:18. Zwar reicht diese gegenwärtig sogar noch für den achten Platz im Westen und somit für die Playoffs, der Rückstand auf Platz sieben beträgt jedoch bereits fünf Siege.

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