BASKET

Endlich erster Sieg für Dallas

Endlich ist der Bann gebrochen, die Dallas Mavericks haben ihren ersten Sieg im sechsten Saison-Spiel einfahren können. Nach Verlängerung siegte das Team von Rick Carlisle mit 86:75 gegen die Milwaukee Bucks. Dirk Nowitzki, der weiterhin mit Achillessehnen-Problemen zu kämpfen hat, fehlte ebenso wie Deron Williams.

Der beste Spieler der Partie war Harrison Barnes, der seinen bislang besten Auftritt im Mavs-Jersey hinlegte. Mit 34 Punkten verzeichnete der Neuzugang, der vor der Saison von den Golden State Warriors gekommen war, ein neues Career-High; hinzu kamen acht Rebounds und zwei Assists.  „Meine Teammates haben mir vertraut. Als ich in einen guten Rhythmus kam, wurde der Korb immer größer“, sagte der Mann des Spiels nach Spielende stolz. Der größte Unterschützer Barnes’ in der Offense war J.J. Barea, der 21 Punkte einstreute. Andrew Bogut blieb im Scoring mit zwei Punkten wie gewohnt kein Faktor, sammelte jedoch 16 Rebounds ein.

Den Start der Partie verschliefen die Texaner jedoch völlig. Sie hatten enorme Probleme, sich freie Würfe zu erarbeiten und starteten mit 0/6 Downtown. Auf der anderen Seite erwischte Jabari Parker einen Start nach Maß und hatte schnell fünf Field-Goals auf seinem Konto. Ein Dreier von Tony Snell führte zu einem 6:19-Rückstand für die Dallas Mavericks. Kurz vor der Halbzeit legten die Mavs einen 14:0-Lauf hin und gingen mit 47:39 in die Halbzeit.

Das Spiel blieb in der gesamten zweiten Halbzeit eng. Im vierten Viertel vergab bei noch 13 verbleibenden Sekunden Giannis Antetokounmpo den letzten Wurf der regulären Spielzeit. Ohnehin blieb die Ausbeute des „Greek Freak“ an diesem Abend ungewohnt gering. Nur elf Punkte (4/12), sieben Rebounds, zwei Assists, drei Steals und zwei Blocks konnte der Grieche beisteuern.

In der Overtime übernahm weiterhin Barnes das Komando und traf mit dem ersten Wurf der Verlängerung aus der Halbdistanz. Nach zwei Minuten ohne Punkte auf beiden Seiten traf Barea vom Parkplatz zum 79:74. Die Bucks trafen innerhalb von vier Minuten lediglich einen Freiwurf, weshalb ein Dreier von Wesley Matthews aus der Ecke zum 84:75 die Entscheidung brachte.

 

Harrison Barnes verzeichnete mit 34 Punkten ein neues Career-High (Foto: Getty Images).

Harrison Barnes verzeichnete mit 34 Punkten ein neues Career-High (Foto: Getty Images).

 

 

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