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Cavaliers: Big Three mit 90 Punkten

Am frühen Sonntag Abend, also zur besten Zeit für die deutschen NBA-Fans, kam es zum Aufeinandertreffen der Cleveland Cavaliers mit den Philadelphia 76ers. Der amtierende Meister gewann am Ende mit 112:108 und hat mit 13:2 die beste Bilanz der gesamten Association. 90 der 112 Punkte scorte alleine die „Big Three“ der Cavs.

Zu Beginn der Partie sah es danach nicht unbedingt aus. Bereits nach sechs Minuten war für Cavs-Coach Tyronn Lue das Maß voll und er nahm die erste Auszeit. Sein Team hatte einen katastrophalen Start erwischt und war unfähig zu Scoren. Sein Team hatte noch keinen einzigen Wurf versenken können und stand bei 0/14 aus dem Feld. Die Sixers lagen „nur“ mit 12:2 in Führung. Die Entscheidung eine Auszeit zu nehmen, erwies sich als kluger Schachzug und die anschließende Ansprache verfehlte ihre Wirkung offenbar nicht. Denn unmittelbar mit der Fortsetzung des Spiels bescherte LeBron James den Cavaliers mit einem energischen Korbleger das erste Field Goal.

LeBron James steuerte das 45.Tripel-Double seiner Karriere bei (Foto: Getty Images).

LeBron James steuerte das 45.Tripel-Double seiner Karriere bei (Foto: Getty Images).

Nun da der Bann gebrochen, kamen die Cavs besser in die Partie. Die Trefferquoten beider Team waren fortan gut. Die Cavaliers kamen trotz des schwachen Starts noch auf eine Wurfquote von über 41%. Die Philadelphia 76ers standen am Ende bei 46,7% aus dem Feld und waren vor allem von „Downtown“ (15/34, 44,1 %) effizient.

Zur Halbzeit lag Philly 58:52 in Führung. Diesen Vorsprung konnte das Team von Brett Brown das gesamte dritten Viertel aufrecht erhalten. Doch im Schlussviertel passierte das, was die Fans im Wells Fargo Center schon befürchtet hatten: Die Cavaliers machten langsam erst und erhöhten kontinuierlich die Intensität.

Insbesondere LeBron James schaltete nun in den Superstar-Modus und machte es Philly schwer. James zog in dieser Phase immer wieder in die Zone und bestrafte die aggressive Helpside der Sixers mit seinen messerscharfen Pässen: Entweder fand er den freien Mitspieler an die Dreierlinie oder den in die Zone cuttenden Tristan Thompson. Der „King“ kam mit 26 Punkten, zehn Rebounds und 13 Assists auf das 45. Triple-Double seiner Karriere. Doch nicht nur der viermalige MVP wusste zu glänzen, sondern auch sein „kleiner Bruder“ Kyrie Irving drehte im vierten Viertel richtig auf. Mit 19 Zählern alleine im vierten Viertel half Irving seinen Cleveland Cavaliers zum Sieg. Insgesamt steuerte der bockstarke Point Guard 39 Punkte (14/27 FG) bei. Auch Kevin Love erbrachte einen äußerst positiven Arbeitsnachweis  (25 Punkte, 11 Rebounds). Bei den Sixers kam Rookie Joel Embiid auf 22 Zähler.

Diese Partie, ebenso wie Partie von Dennis Schröder, könnt ihr euch in der Zusammenfassung auf BASKET.de im „NBA-Player“ nochmal ansehen.