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BASKET

USA zittert sich gegen „Aussis“ zum Sieg

Amerikas Basketballer taten sich, am 3. Spieltag der Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, mit spiel-und kampfstarken Australiern, sichtbar schwer. Dass die Mannen aus „Down Under“ einen echten Prüfstein darstellen werden, konnte nach ihren beiden beeindruckenden Siegen gegen Frankreich und Serbien bereits im Vorfeld erwartet werden. Das US-Team, um den schwächelnden Superstar Kevin Durant (14 Punkte 4/16 FG), setzte sich erst am Ende einer stets engen Partie mit 98:88 gegen Australien durch. Zur Halbzeit führte Australien gar mit 49:54. Durch den Sieg verhinderten die Erben des 1992er Dream Teams die erst sechste amerikanische Niederlage überhaupt bei Olympischen Spielen.

Vor allem ihr Kapitän Carmelo Anthony führte das Team von Coach „K“ Mike Krzyzewski in schwierigen Phasen an und sorgte mit seinen 31 Zählern (9/15 Dreier) für den dritten Sieg im dritten Vorrundenspiel. Der Power Forward der New York Knicks zog mit nun insgesamt 289 Punkten bei Olympia an LeBron James (273) und David Robinson (270) vorbei und sicherte sich den „ewigen“ Rekord der Vereinigten Staaten.

Die „Aussies“ hingegen stehen, trotz der gestrigen Niederlage und dank der überraschenden Siege über Frankreich und Serbien, kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale. Auch wenn sie, die Überraschung gegen die USA nicht realisieren konnten, zeigten sie extrem starken Basketball. Patrick Mills (30 Punkte, 11/22 FG 5/11 Dreier) war der beste Werfer Australiens. Matthew Dellavadova (elf Punkte, elf Assists, sechs Rebounds) der Taktgeber und Andrew Bogut (15 Punkte, drei Blocks) der Defense-Anker.

Carmelo Anthony rettete mit 31 Punkten sein Team gegen starke Australier (Foto:Getty Images).

Carmelo Anthony rettete mit 31 Punkten sein Team gegen starke Australier (Foto:Getty Images).

Nach den Kantersiegen über die Außenseiter China und Venezuela mit 57 und 44 Punkten Vorsprung tat sich das Star-Ensemble gegen den ersten ernstzunehmenden Gegner von Beginn an schwer. Nichts war mehr von der hochgelobten Defensive zu sehen. Am Ende setzten sich die Amerikaner zwar erwartungsgemäß dank ihre individuelle Klasse durch, konnten aber, abgesehen von Carmelo Anthony, nie überzeugen.

Früher am Tag hatte bereits Frankreich einen echten Krimi gegen Serbien mit 76:75 für sich entschieden. Der Anführer der Franzosen, in diesem äußerst ausgeglichenen Duell, war nicht wie gewohnt, der erfahrene NBA-Spieler Tony Parker (sechs Punkte, zwei Assists), sondern der MVP der Euroleauge Nando De Colo (22 Punkte, drei Steals). Zudem verloren die Chinesen auch ihr drittes Spiel bei diesen Sommerspielen gegen Venezuela mit 68:72.

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