BASKET

Thompson: „Muss nichts opfern“

Der Wechsel von Kevin Durant zu den Golden State Warriors ist das Thema der diesjährigen Off-Season. Für viele Fans gelten die „Dubs“ nun als unschlagbar. Für die Kritiker der neuen Golden State Warriors stellt sich jedoch eine entscheidende Frage: Wie sollen sowohl Stephen Curry, Klay Thompson und der viermalige Scoring-Champion Kevin Durant genügend Würfe bekommen? Es gibt schließlich nur einen Ball, für drei extrem starke Offensivspieler.

Shooting Guard Klay Thompson macht sich darum keine Sorgen: „Es ist respektlos, wenn Leute behaupten, dass ich oder jemand anderes etwas ‚opfern‘ müsste“, erklärte er The Vertical. „Wir alle wollen nur, dass sich die Mitspieler auf dem Court wohl fühlen. Ich muss nichts opfern. Ich versuche, meine Würfe zu treffen, um Screens zu laufen und zu verteidigen. Daran ändert sich nichts.“

In den Conference Finals noch Gegner, werden Klay Thompson und Kevin Durant nun Team-Kollegen sein (Foto: Getty Images).

In den Conference Finals noch Gegner, werden Klay Thompson und Kevin Durant nun Team-Kollegen sein (Foto: Getty Images).

Auf seine neue Rolle angesprochen, wies Thompson auf den Veteranen der San Antonio Spurs, Manu Ginobili, hin: „Er kam fast seine gesamte Karriere über von der Bank. Er hat nie mehr als 20 Punkte pro Spiel aufgelegt. Trotzdem ist er vierfacher Champion. Er hätte auch woanders spielen können und wäre dort der Star gewesen. Aber er wollte gewinnen. Darum geht’s mir auch. Es interessiert mich nicht, ob ich 25 Punkte pro Spiel mache oder nicht.“

In der kommenden Saison gelten die Warriors als das „Super-Team“ der NBA. Die gegnerischen Teams werden sicherlich ganz besonders motiviert, gegen die Franchise aus der „Bay Area“, auftreten. Das weiß auch der „Splash Brother“ Klay Thompson: „Wir gehen davon aus, dass wir das Team sind, das überall gehasst wird. Gegen uns wird jeder noch eine Schippe drauf legen. Aber das wird eine spaßige Erfahrung, auswärts zu spielen und zu sehen, wie die gegnerischen Fans uns für das, was wir aufgebaut haben, hassen werden.“

Es scheint so als hätten der Shooter und seine Kollegen kein Problem damit, die Rolle des gehassten „Bösewichts“ zu personifizieren.

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