BASKET

NBA kippt All Star Game

Das All Star Game der NBA wird 2017 nicht wie geplant in Charlotte stattfinden. Die Association gab am Abend überraschend bekannt, dass man der Stadt die Austragung entzogen habe. Grund dafür ist der Ärger um ein neues Gesetz im Bundesstaet North Carolina. Offiziell heißt das Gesetz „North Carolina’s House Bill 2“ und hat für Furore in den ganzen USA gesorgt. Unter anderem schreibt es vor, dass Transgender öffentliche Toiletten benutzen müssen, die ihrer im Geburtsausweis angeführten Sexualität entsprechen. Zudem werden nach dem Gesetz Homosexuelle und Transgender in den Anti-Diskriminierungs-Schutzvorkehrungen des Staates nicht berücksichtigt. Ein klares Zeichen gegen die Akzeptanz und Unterstützung von Transgendern, das die NBA wiederum gar nicht lustig fand. Dort nämlich werden Toleranz und Menschlichkeit offen nach außen getragen und wenn immer möglich unterstützt, all das hat sich die Organisation auf die Fahne geschrieben. Deshalb hatte man schon in den vergangenen Monaten angemahnt, den Gesetzentwurf zu ändern.

Russell Westbrook punktet im All Star Game 2016 mit einem Dunk.

Die Action der besten Spieler der Welt wird 2017 nun doch nicht in Charlotte stattfinden.
Foto: getty images

Nun soll zeitnah ein neuer Austragungsort gefunden werden. Als Favorit gilt laut amerikanischen Quellen New Orleans, wo das ASG schon 2008 und 2014 ausgetragen wurde. Die NBA hat sich jedoch breit aufgestellt und auch andere Städte wie New York und Chicago in die Überlegungen integriert.

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