BASKET

Die Zeit läuft ab: Top-Spieler ohne Ring

Ob Tracy McGrady, Steve Nash oder Charles Barkley: Viele Topspieler mussten ihre Karriere ohne Ring beenden. Doch auch heute gibt es mit Carmelo Anthony, Dwight Howard oder Chris Paul hochveranlagte Akteure, für die der Championship-Zug langsam abfährt. Wer aber hat eine realistische Möglichkeit, sich den großen Traum von der „Larry O’Brien Trophy“ noch zu erfüllen?

Die NBA-Spieler Chris Paul und Dwight Howard im direkten Duell.

Chris Paul und Dwight Howard haben noch keine NBA-Meisterschaft feiern dürfen.
Foto: getty images

Knapp 450 Akteure beschäftigt die beste professionelle Basketball-Liga der Welt aktuell. Profis mit verschiedenen Nationalitäten, aus diversen Kulturen und – selbstverständlich – mit unterschiedlichen spielerischen Qualitäten und Voraussetzungen. Neben der Liebe zum Spiel mit dem orangen Leder verbindet all diese Sportler in der NBA nur ein einziges Ziel: der Gewinn der Meisterschaft.

Doch in der Liste der besten Spieler der langjährigen NBA-Historie finden sich auch die Namen großartiger Athleten und Basket-ball-Ikonen, denen es in ihrer Karriere nicht vergönnt war, ihren Finger mit einem Ring zu schmücken. Ob Legende Elgin Baylor, der in acht Finals keinen einzigen Titel gewinnen konnte. Oder Charles Barkley, einer der besten Power Forwards aller Zeiten – zwischen ihm als MVP und der Meisterschaft stand 1993 „nur“ ein gewisser Michael Jordan. Oder auch ein Allen Iverson, der kleinwüchsige Krieger aus der „Stadt der brüderlichen Liebe“, der 2001 als MVP an dem unaufhaltsamen Duo aus Kobe und Shaq abprallte.

Howard vor seiner letzten Chance
Auch in der heutigen NBA-Generation zählen einige glanzvolle und vielversprechende Namen  zum Pool der „Unvollendeten“ – Super-stars, die sich bis zum heutigen Tage auf der Jagd nach der goldenen Trophäe befinden. Neben Carmelo Anthony und Chris Paul prägten dabei vor allem die Gerüchte um eine ganz spezielle Personalie die aktuelle Spielzeit: Es ging um Dwight Howard.

2009 in den Finals noch an Kobe und den Lakers gescheitert, sah die Zukunft für die Orlando Magic dennoch überaus rosig aus. Denn auf der Center-Position hatte man den zu der Zeit wohl dominantesten Spieler der gesamten Liga. Das Kind im Körper des breitschultrigen Athletikmonsters mit der Nummer 12 flog durch die Zonen, als würde es kein Morgen geben. Knapp sieben Jahre später könnte der Status Quo für den Big Man jedoch kaum gegensätzlicher sein.

2012 wurde Howard zu den Lakers getradet, sein Vorhaben „Meisterschaft“ scheiterte jedoch grandios. Coach Mike Brown wurde nach fünf (!) Partien gefeuert, Mike D’Antoni übernahm das Ruder. Und, um es vorsichtig auszudrücken: Der Coach und der Center waren sich nicht wirklich sympathisch. Verletzungssorgen und zusätzliche offensichtliche Kommunikationsprobleme mit -Kobe Bryant führten schlussendlich dazu, dass Dwight sich entschied, im Sommer 2013 bei den Rockets aus Houston zu unterschreiben. Das Superstar-Duo -Harden/Howard sollte die Texaner nun nach knapp 20 Jahren mal wieder in ein Endspiel führen. 2014 in den Playoffs gegen die Trail Blazers von Damian Lillards Game-Winner mitten ins Herz getroffen, scheiterten die Rockets letztes Jahr dann in den Conference–Finals am späteren Champion aus Golden State. In der abgelaufenen Spielzeit zwar noch mit großer Mühe als Achter in die Postseason eingezogen, gab die Franchise aus H-Town jedoch nach außen ein mehr als unglückliches Bild ab. Nun versucht sich Howard bei den Atlanta Hawks. Ein Ring ist aktuell in weiter Ferne.

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