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BASKET

Neues Traumduo in Boston?

Die Chance war so groß wie selten zuvor, doch Kevin Durant und seine Oklahoma City Thunder haben die NBA-Finals auch in diesem Jahr verpasst. Nach einer 3:1-Führung gegen die Golden State Warriors hatte man doch noch mit 3:4 das Nachsehen. Für „KD“ bedeutet das jetzt Sommerpause – und vor allem: nachdenken über seine Zukunft. Der 27-Jährige wird im Sommer Unrestricted Free Agent, kann sich sein neues Team fast nach Belieben aussuchen. Klar, dass fast die komplette Liga daran interessiert ist, den Super-Scorer unter Vertrag zu nehmen. Zu der Schar von Teams, die ihren Hut in den Ring werfen, gehören wohl auch die Boston Celtics. Dort könnte Durant gemeinsam mit Isaiah Thomas ein Duo bilden, das die Liga aufmischen könnte. Eine Vorstellung, die wohl besonders Thomas große Freude bereitet.

Isaiah Thomas und Kevin Durant begrüßen sich vor dem NBA-Spiel ihrer beiden Teams.

Bald Teamkollegen? Isaiah Thomas und Kevin Durant schätzen sich sehr.
Foto: getty images

Schon kurz nach dem Playoff-Aus der Thunder sorgte der Celtics-Guard mit einem Tweet für Aufsehen, in dem die Zahl 35 und ein grünes Kleeblatt zu sehen waren. Für Experten war klar: Der Mann will Kevin Durant von einem Engagement in Boston überzeugen. Thomas löschte den Tweet kurz danach zwar wieder, erneuerte seinen Wunsch nun aber im Gespräch mit dem Boston Globe. „Ich wollte der Welt einfach nur zeigen, dass es mein Ziel ist, ihn nach Boston zu holen“, so Thomas. „Ich möchte ihm natürlich Zeit geben, ich weiß, dass er eine harte Serie und eine lange Saison hinter sich hat. Ich hätte es da auch nicht gerne, dass jemand mich direkt danach anruft. Also werde ich mir Zeit lassen, bevor ich all-in gehe. Ich hoffe natürlich, dass ich ihn zur Unterschrift bewegen kann.“

Was Durant von dieser Offerte denkt, ist nicht bekannt. Am wahrscheinlichsten wird für diesen Sommer ohnehin ein neuer Vertrag bei den Thunder angesehen. Doch wer weiß? Vielleicht hat Thomas mit seiner Aktion und seinen Worten einen Stein ins Rollen gebracht, der tatsächlich zu einem Wechsel nach Boston führt.

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