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BASKET

Boston bietet 3. Pick an

Dass die Boston Celtics ihren dritten Pick loswerden möchten, ist schon seit längerer Zeit bekannt. Nach dem bislang jedoch nicht bekannt war, nach wem die Celtics ihre Fühler ausgestreckt haben, sind nun konkretere Informationen bekannt geworden. An erster Stelle auf ihrem Wunschzettel soll wohl der „Most Improved Player“ von 2015, Jimmy Butler stehen. Eine Anfrage Bostons bei den Chicago Bulls hat es bereits gegeben. Die Verantwortlichen der Franchise aus Illinois lehnten jedoch dankend ab, obwohl ihnen Interesse an Kris Dunn nachgesagt wird. Den verheißungsvollen Point Guard, der unter den ersten fünf Picks im diesjährigen Draft gehandelt wird, könnten sie mit dem dritten Pick der Celtics unter Vertrag nehmen.

Doch Butler ist natürlich nicht der Einzige für den sich Boston interessiert. Der Rekordmeister von der Ostküste soll auch bei den Jazz angeklopft und sich nach Gordon Hayward erkundigt haben. Doch auch hier blitzten sie ab, Utah gab dem Trade ein klares „Nein“. Hayward sei zu wertvoll und der zentrale Franchise-Player, hieß es aus dem Mormonen-Staat.

Weder die Bulls noch die Jazz scheinen also am dritten Pick der Celtics interessiert zu sein. Das heißt jedoch nicht, dass es keine Interssenten gibt. Den Philadelphia 76ers werden Begehrlichkeiten nachgesagt. Die Franchise soll Boston Jahlil Okafor und Nerlens Noel angeboten haben, doch beide waren wiederum nicht nach dem Geschmack der Boston Celtics. Die Boston Celtics möchten ihren dritten Pick zwar gerne loswerden, jedoch nicht, wie man anhand der Ablehnung des Trade-Angebotes von Philadelphia erkennen kann, um jeden Preis.

Ein weiteres Gerücht, das in den letzten Tagen aufkam, ist das Interesse der Dallas Mavericks an Mike Conley. Der Point Guard wird in diesem Sommer ein „Free Agent“ und wird wohl die begehrteste Personalie auf seiner Position sein. „Er fällt fast nie aus und ist ein guter Shooter geworden, defensiv kann er dir das Leben zur Hölle machen“, sagte Devin Harris, Point Guard der Mavericks, über Mike Conley. Aussagen wie diese bestätigen das Gerücht natürlich. Anderen Berichten zufolge strebt Conley aber keinen Wechsel an.

Wird Kevin Durants Weg möglicherweise zu den Warriors führen? Das ist die große Frage, die sich viele Basketball-Fans momentan stellen. Der viermalige Scoring-Champion erklärte zuletzt in einem Interview, dass seine Entscheidung, für welche Franchise er im nächsten Jahr auflaufen wird, nur aus sportlicher Sicht gefällt werde. Für Durant gehe es nicht um finanzielle Gesichtspunkte, hieß es mehrfach aus dem Umfeld des Superstars. Und dass die Golden State Warriors aus sportlicher Sicht ein attraktives Team sind, sollte jedem klar sein. Als wahrscheinlich gilt es jedoch weiterhin, dass der 27-Jährige seinen Vertrag um zwei Jahre bei OKC verlängert. Nun heißt es abwarten und schauen was die nächsten Tage so mit sich bringen…

Jan Heming

Ein Kommentar

  1. Zerohero

    23. Juni 2016 at 12:24

    interessant, dass die 76er ihre zwei big men okafor und noel anbieten…dass zeigt, sie haben kein vertrauen in die beiden, bzw. haben sie wohl mit simmons zuviele big men, embiid auch noch 🙂

    lachhaft hayward als franchise player für einen 3.pick haben zu wollen:-)

    boston hat doch selber ein gutes gerüst mit seinen spielern, sie sollten ihre drei picks der ersten runde nutzen und auch die 5 picks der zweiten, um dort gutes spielermaterial zu finden und aufzubauen…siehe miamis richardson oder torontos powell

    KD geht, wenn es nur sportliche gründe sind, zu GSW…ist nur logisch…würde dort perfekt für barnes reinpassen und golden state soviel mehr firepower geben, dass sie aufm papier auf jahre unschlagbar wären…welch herrlich erschreckende vorstellung:-)

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