fbpx
BASKET

Warriors ohne Probleme in Spiel 1

Das erste Spiel der Zweitrunden-Serie zwischen den Warriors und Trail Blazers entschied die Mannschaft von Steve Kerr mit 118:106 klar für sich – und das, obwohl ihr Superstar Steph Curry nicht mitwirken konnte.

Wem es nicht schon vorher klar war (was eigentlich ziemlich grotesk wäre), der hat spätestens gestern Nacht gesehen, dass die Warriors der Inbegriff eines echten Teams sind, das auch ohne ihren wichtigsten Spieler gewinnen kann. Der Schlüssel zum Sieg war dabei in erster Linie die saustarke Defense der Kämpfer aus der Bay Area: vor allem Draymond Green war ein Fels in der Brandung und hielt Mason Plumlee bei einem mickrigen Pünktchen (0 von 7 aus dem Feld). Doch auch auf dem Flügel verteidigte GSW überzeugend und ließ CJ McCollum nur zwölf Punkte erzielen (fünf von 17 aus dem Feld, null von vier von „Downtown“). Generell scorten die Trail Blazers lediglich 40,2% vom Parkett der Oracle Arena.

Draymond Green und Klay Thompson von den Golden State Warriors klatschen sich in einer Auszeit des NBA-Spiels gegen die Portland Trail Blazers ab.

Green und Thompson erzielten gemeinsam 60 Punkte.
Foto: getty images

Ergänzt wurde die starke Leistung in der eigenen Hälfte durch einen groß aufspielenden Klay Thompson (37 Punkte, fünf Rebounds, fünf Assists, 7 von 14 Dreiern), der zeigte, warum er nach wie vor als „Splash Brother“ bezeichnet wird: allein im ersten Viertel brachte der Shooter 18 Punkte im gegnerischen Korb unter und übertraf damit das gesamte Trail Blazers-Team, das auf 17 Zähler kam. Auch Draymond Green, der mal eben sein zweites Playoff-Triple Double auflegte (23 Punkte, 13 Boards, elf Vorlagen), performte überragend und war wieder einmal an allen Enden und Ecken des Courts präsent.

Ein weiterer Aspekt, der dem Team von Terry Stotts zum Verhängnis wurde, war die Arbeit unter den Brettern: mit 55:40 gewannen die Warriors das Rebound-Duell klar und deutlich. Es versteht sich von selbst, dass sich die Mannen aus Oregon in diesem Bereich um ein Vielfaches steigern müssen, um irgendwie mithalten zu können.

Dass Portland offensiv keine wirkliche Schnitte hat, wenn Lillard und McCollum nicht beide stark aufspielen, ist kein Geheimnis. Lillard kam zwar auf 30 Zähler und fünf Assists, überzeugend im Hinblick auf seine Wurfquote (acht von 26 aus dem Feld) war er jedoch nicht. Zusammen brachte es der Backcourt auf schwache 13 von 43 Feldwürfe … „Sie sind ein absolutes Spitzenteam in jeder Hinsicht, das haben sie heute Nacht gezeigt. Wir müssen begreifen, dass sie ein sehr gutes First Quarter-Team sind, weswegen wir deutlich besser von Beginn an spielen müssen“, konstatierte Lillard nach der Niederlage.

Game 2 steigt morgen Abend in Oakland, die Warriors wollen den Heimvorteil weiter ausnutzen.

 

 

Ein Kommentar

  1. Zerohero

    2. Mai 2016 at 14:44

    Ne Schnitte is bei mir, ne hübsche Frau oder ein belegtes Pausenbrot, aber doch kein basketballer!
    Portland hatte schon Glück, dass Paul+Griffin sich verletzten, aber in round2 is Ende. Vielleicht gelingt ihnen 1-2 Siege, die Serie gehört aber gsw…
    Hoffe, dass Curry wieder im Western Finale dabei ist, sonst könnt es eine Überraschung geben…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Thank you
for sending!