BASKET

Miami und Toronto in Runde zwei

Goran Dragic von den Miami Heat zieht im NBA-Spiel gegen die Charlotte Hornets an seinem Gegenspieler Kemba Walker vorbei.

Goran Dragic war in Spiel sieben der Matchwinner für die Heat.
Foto: getty images

Als Favoriten waren die Miami Heat und die Toronto Raptors in ihre ersten Playoff-Runden gegen die Charlotte Hornets bzw. die Indiana Pacers gestartet. Doch statt lockerem Aufgalopp stand direkt richtig harte Arbeit auf dem Programm. Denn sowohl der zweite (Toronto) als auch der dritte (Miami) des Ostens mussten gleich in der ersten Runde über die volle Distanz gehen. Doch die sieben Spiele hatten in beiden Fällen ein Happy End für den Favoriten parat.

Die Heat hatten – im Vergleich zu den vorherigen Partien – einfaches Spiel mit den Charlotte Hornets, die im entscheidenden Moment überhaupt nicht zu ihrem Game fanden. Kemba Walker lieferte mit neun Punkten und sechs Assists sein schwächstes Spiel der Serie ab und seine Kollegen konnten es nicht kompensieren, dass der beste Hornet von den Heat fast vollständig aus dem Spiel genommen wurde. Bester Scorer bei Charlotte war Frank Kaminsky mit zwölf Zählern. Ansonsten trafen nur Courtney Lee (elf) und Nicolas Batum (zehn) zweistellig. Bei den Heat dagegen trafen gleich fünf Akteure zweistellig, am erfolgreichsten war Goran Dragic, der starke 25 Punkte auflegte. Dwyane Wade, in Spiel sechs noch überragend, konnte es sich aufgrund der klaren Überlegenheit seines Teams sogar erlauben, sich mit zwölf Punkten vornehm zurückzuhalten. Dennoch gab es für den 34-Jährigen etwas zu feiern, denn seine Ausbeute reichte, um in der ewigen Scorerliste der Playoffs an Wilt Chamberlain vorbei auf Platz 17 zu springen.

Seine nächsten Punkte darf Wade dann in Spiel eins gegen die Toronto Raptors sammeln, denn auch die Kanadier behielten im entscheidenden Spiel sieben die Nerven und folgten den Heat in die Conference Semifinals. Bester Punktesammler für die Dinosaurier war DeMar DeRozan, der für seine 30 Punkte allerdings auch 32 Würfe aus dem Feld brauchte. Neben dem All Star der Raptors überzeugte auch Rookie Norman Powell, der 13 Punkte einstreute. Die Pacers um Superstar Paul George (26 Punkte, zwölf Rebounds, sieben Turnover) wehrten sich nach Kräften und machten das Spiel nach einem 18-Punkte-Rückstand im letzten Viertel noch einmal richtig spannend, scheiterten in der Schlussphase aber auch oftmals an sich selbst.

Die Conference Semifinals (Osten):
Cavaliers vs. Hawks (Spiel 1: Dienstag, 1 Uhr)
Raptors vs. Heat (Spiel 1: Mittwoch, 2 Uhr)

Ein Kommentar

  1. Zerohero

    2. Mai 2016 at 14:14

    Go raptors go to the sky!!!
    Gegen Miami erwarte ich wieder 7 völlig spannende Games und cavs gegen Hawks wird auch eine feine Sache, die wollen Revanche für letztes jahr!

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