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BASKET

Drummond lässt den Palace beben

The Palace of Auburn Hill war in der Nacht von Montag auf Dienstag mit Energie geladen. Mit 92:91 konnten die Detroit Pistons einen wichtigen Sieg im Playoff-Rennen gegen die Milwaukee Bucks einfahren.

Energie geladen ist auch eine Bezeichnung, die auf das Spiel von Pistons-Center Andre Drummond zutrifft. Doch gerade diese brachte er Ende des dritten Viertels nicht und so nahm ihn sein Coach Stan Van Gundy vom Court. Die Richtige Maßnahme: Andre Drummond (14 Punkte, 16 Rebounds) zeigte im letzten Viertel, warum er dieses Jahr zum ersten Mal im All-Star Game spielen durfte. Mit nur zwei Sekunden auf der Uhr, erzielte er durch einen Tip-In den Game-Winner für seine Pistons. 

Andre-Drummond

Andre Drummond lässt Pistons-Fans an die Playoffs glauben.
Foto: gettyimages

„Ich fand Andre hat im vierten Viertel deutlich besser gespielt“, so Van Gundy nach dem Spiel. „Ich fand, er hat uns im Viertel davor gar keine Energie geben können. Ich würde es gerne sehen, wenn unsere Starter noch mehr Verantwortung übernehmen, was die Intensität und Energie angeht.“

Genau das tat Drummond und brachte so den Palace zum Beben. Durch den Sieg bleibt Detroit (37-34) zwar auf Platz neun im Osten, doch sind sie nur ein Spiel hinter dem Achten Chicago Bulls (36-33) und Siebten Indiana Pacers (37-33).

Für die Milwaukee Bucks war es wieder einmal ein enttäuschendes Spiel in einer enttäuschenden Saison. Das talentierte Team war fast das gesamte Spiel überlegen, schaffte es aber nicht, die Überlegenheit in einen Sieg umzumünzen. Khris Middleton erzielte 27 Punkte und auch Giannis

Antetokounmpo konnte mit 21 Punkten und 12 Rebounds überzeugen.

Head-Coach Jason Kidd zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Wir spielen super Defense beim letzten Wurf, doch der Ball fällt direkt zum besten Offensive-Rebounder der gesamten Liga. Wir haben so gut wie alles richtig gemacht und das Spiel dennoch verloren.“

Für die Bucks ist die Saison so oder so gelaufen. Mit den Playoffs hat das Team aus Wisconsin nichts mehr am Hut. Man wird sich auf die nächste Saison konzentrieren, denn: Bucks-Fans dürfen sich Hoffnungen auf die nächsten Saison machen, denn das Team hat neben den Minnesota Timberwolves das wohl meiste Potenzial in der Association.

Die Detroit Pistons werden weiter mit der Energie spielen müssen, welche Drummond im letzten Viertel zeigte. Nur dann werden Pistons-Fans wahrscheinlich schon dieses Jahr in den Genuss kommen, ihr Team das erste Mal seit 2009 wieder in den Playoffs sehen zu dürfen.

Ein Kommentar

  1. Zerohero

    24. März 2016 at 21:53

    ich wette nen 10er, dass detroit in die playoffs kommt, aber in runde 1. ist dann gegen cleveland or toronto schluss! sie müssen noch besser zusamm wachsen und schauen was im sommer mit dem neuen erhöhten salarycap geht, der pat riley von miami macht es vor, kauft sich im sommer bestimmt eine neue halbe mannschaft dazu.

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