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BASKET

Overtime-Krimi in Utah

Es war ein auf und ab der Gefühle, als Montagnacht die Utah Jazz gegen die Chicago Bulls antraten. Das Team aus Salt Lake City konnte sich mit 105:96 durchsetzten. Der Grund für den letztlich deutlichen Sieg der Jazz, lag wohl daran, dass den Bulls in der Verlängerung die Luft ausging. Dabei wären Jimmy Butler & Co fast als Sieger aus Salt Lake City abgereist.

Gordon Hayward, mit 27 Punkten Top-Scorer der Partie, verwarf kurz vor Schluss einen Freiwurf. Da die Jazz diesen für sich gewinnen konnten, bekam Hayward nochmals die Chance das Spiel kurz vor Schluss auszugleichen. Mit einem beherzten Drive zum Korb konnte er diese nutzen und sein Team in die Verlängerung retten. 

Gordon Hayward

Gordon Hayward war der überragende Mann bei Utah mit 27 Punkten.
Foto: getty images

In der Overtime wurde schnell klar, dass Utah dieses Spiel nicht mehr hergeben wird. Hayward traf einen Floater und konnte mit einem Slam-Dunk letztlich ein Ausrufezeichen auf den Sieg der Jazz setzen. Auch Big-Man Rudy Robert (16 Punkt, 12 Rebounds) hatte großen Anteil am Sieg.

„Wir haben sie in der Overtime stoppen können“, äußerte sich Jazz-Guard Rodney Hood nach dem Spiel. „Rudy (Gobert) hat einen Wahnsinns-Job gemacht. Er musste einige Male auf Jimmy Butler switchen und hat ihn zu schwierigen Würfen gezwungen. Das war sehr wichtig. Danach haben wir die Rebounds geholt und Gordon (Hayward) hat dem Spiel seinen Stempel aufdrücken können.“

Bei den Chicago Bulls konnten All-Star Jimmy Butler (26 Punkte, 7 Rebounds) und Pau Gasol (19 Punkte. 8 Rebounds) glänzen. Am Ende wird sie das nicht trösten können. Mittwochnacht geht der Road-Trip im Westen weiter gegen die Kings und DeMarcus Cousins droht die dritte Niederlage in Folge. Der Sieg hält die Jazz im Playoff-Rennen der Western-Conference weiter auf Kurs. Diese liegen nur einen Sieg hinter dem Achten Portland. Wie es aussieht, wird auch der Rest der Saison für die Utah Jazz ein Wechselbad der Gefühle werden.

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