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Bulls schlagen Nets – Bryant schreibt bei Lakers-Sieg Geschichte

Jimmy Butler führt die Bulls mit 21,9 Punkten pro Partie an. (Foto: Getty Images)

Jimmy Butler führt die Bulls mit 21,9 Punkten pro Partie an. (Foto: Getty Images)

Bulls schlagen Nets: Jimmy Butler hat gegen die Brooklyn Nets erneut unter Beweis gestellt, warum er für die Chicago Bulls zurzeit unverzichtbar ist. Mit 26 Punkten bei sieben von zwölf verwandelten Feldwürfen führte er seine Mannschaft zu einem 102:84-Sieg in Brooklyn. „Ich denke, meine Mitspieler finden mich in großartigen Positionen, um zu punkten. Ich bemühe mich, zu tun was immer nötig ist, um mein Team zum Sieg zu führen. Punkten, Verteidigen, Passen – was immer es sein mag. Ich bin einfach ein Winner und kümmere mich nicht um die Stats.“, sagte der 13 Rebounds, während Derrick Rose 14 Punkte erzielte. Die Nets wurden von Rookie Bojan Bogdanovic (13 Punkte) angeführt, verloren dabei ihr siebtes der letzten neun Spiele. Chicago hingegen festigte Platz drei in der Eastern Conference (11:6).

Lakers-Sieg in Overtime: Kobe Bryant hat die Los Angeles Lakers mit dem 20. Triple-Double seiner Karriere zu einem 129:122-Sieg gegen die Toronto Raptors geführt. Der Overtime-Sieg stellte gleichzeitig eine historische Nacht dar, da Bryant (31 Punkte, elf Rebounds, zwölf Assists) die 6.000 Assist-Marke überschreiten konnte. Toronto wurde von Kyle Lowry (29 Punkte, neun Assists) angeführt. Terrence Ross traf kurz vor Schluss einen Dreier, um die Kanadier mit 109:108 in Führung zu bringen, dann traf Bryant einen seiner beiden Freiwürfe verwandeln und hatte noch mit einem schwierigen Korbleger die Gelegenheit, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Das gelang ihm jedoch nicht. In der Verlängerung führten die Lakers dann aber durchgehend und konnten das Spiel schließlich gewinnen.

Grizzlies 15:2: Die Memphis Grizzlies konnten gegen verletzungsbedingt geschwächte Sacramento Kings mit 97:85 gewinnen. Ein bärenstarker Zach Randolph legte dabei 22 Punkte und zwölf Rebounds aufs Parkett, Marc Gasol steuerte 18 Zähler bei. Die beiden Big Men nutzten es dabei aus, dass Sacramento im Frontcourt ohne DeMarcus Cousins, der mit einem Virus zu kämpfen hatte, auskommen musste. Memphis erspielte sich im zweiten Viertel eine 21-Punkte-Führung und zog dann im letzten Abschnitt erneut davon, um die ligaweit beste Bilanz auf 15 Siege bei nur zwei Niederlagen auszubauen. „Im Trainingscamp hatten wir bereits die Mentalität, von Beginn an aggressiv zu sein und das Team zu sein, das wir sein wollen.“, sagte Gasol zu dem überragenden Start der Grizzlies. Für Sacramento erzielte Rudy Gay 20 Punkte und Reservist Reggie Evans vertrat DeMarcus Cousins mit 17 Punkten und 20 Rebounds.

Heat schlagen Knicks: Bei dem 86:79-Erfolg der Miami Heat über die New York Knicks kehrten die Starspieler beider Mannschaften in die Aufstellung zurück und führten ihre jeweiligen Teams gleich im Scoring an. Dwayne Wade (27 Punkte) erzielte zwar vier Zähler weniger als Carmelo Anthony (31), konnte aber trotzdem den Sieg feiern. „Ich hab 32 Minuten gespielt, aber die haben sich eher wie 50 angefühlt. Anfangs habe ich versucht, meine Teamkollegen einzusetzen. Für mich ist das letzte Viertel, das einzige, in dem ich egoistisch sein kann.“, sagte der 32-jährige, der die vorherigen sieben Spiele mit einer Oberschenkelverletzung verpasst hatte.

Warriors besiegen Pistons: Mit ihrem neunten Sieg in Folge haben die Golden State Warriors den Detroit Pistons ihre achte Niederlage in Folge beschert. Bei dem 104:93-Sieg Draymond Green machte dabei 20 Punkte und Stephen Curry erzielte 16 Punkte sowie zehn Assists. Durch den Sieg in Detroit beendeten die Warriors ihren Roadtrip (5:0). „Ich freue mich, dass wir den Sieg geholt haben und nach Hause fahren können. Der Sieg zeigt den Charakter unseres Teams und das ist auch der Grund, warum wir weiter gewinnen.“, sagte Curry.

https://www.youtube.com/watch?v=aT3KrULrRQo

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht:

Bei der Rückkehr von Gregg Popovich haben die San Antonio Spurs die Boston Celtics mit 111:89 geschlagen. Der Headcoach hatte die zwei vorherigen Spiele aus medizinischen Gründen verpasst. „Es fühlt sich einfach gut an, wenn er am Steuer sitzt und man seine Stimme hört.“, sagte Tim Duncan.

Mit einem 93:90-Sieg konnten die Orlando Magic in Phoenix gewinnen. Tobias Harris kam dabei auf 21 Punkte und acht Rebounds.

Trotz einer Erkältung konnte LaMarcus Aldridge 26 Punkte und 15 Rebounds holen, um die Portland Trail Blazers zu einem deutlichen 107:93-Sieg gegen die Minnesota Timberwolves zu führen.

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