BASKET

Portland gewinnt weiter – Cavs schlagen Wizards – Dallas mit OT-Sieg

Damian Lillard trifft in dieser Saison 46 Prozent seiner Dreier. (Foto: Getty Images)

Damian Lillard trifft in dieser Saison 46 Prozent seiner Dreier. (Foto: Getty Images)

Portland schlägt Charlotte: Mit dem 105:97-Erfolg bei den Charlotte Hornets konnten die Portland Trail Blazers ihren neunten Sieg in Folge einfahren. Dabei beendete Wesley Matthews seine Wurfprobleme und traf zehn seiner 15 Versuche, um insgesamt auf 28 Punkte zu kommen. „Ich wusste, dass es nur eine Sache der Zeit sein würde, bis ich wieder ich selbst sein würde. Heute war ein Schritt in die richtige Richtung.“, sagte der 28-jährige. Gemeinsam mit Damian Lillard (22 Punkte, sieben Assists) konnte Matthews so die schwache Nacht von LaMarcus Aldridge (drei von 18 aus dem Feld) auffangen. „Dank Wes and Damian konnten wir auch so ein Spiel gewinnen, obwohl LaMarcus große Probleme hatte.“, sagte Coach Terry Stotts. Die Trail Blazers werden in der Nacht von Freitag auf Samstag dann im Topspiel gegen West-Spitzenreiter Memphis versuchen, die Siegesserie weiter auszubauen. Für Charlotte erzielte Brian Roberts eine Karrierebestleistung von 24 Punkten und Al Jefferson kam auf 21 Zähler und 14 Rebounds. Die Hornets verloren trotzdem vor den Augen von Michael Jordan ihr siebtes Spiel in Folge.

LeBron führt Cavs zum Sieg: Die Cleveland Cavaliers haben es mit einem deutlichen 113:87-Sieg über die Washington Wizards geschafft, ihre Bilanz auf sieben Siege und sieben Niederlagen auszugleichen. Nachdem sie sich fünf Tage zuvor blamiert hatten, zeigte sich die Truppe beim zweiten Aufeinandertreffen mit den Wizards entschlossener. LeBron James führte seine Mannschaft mit einem Double-Double (29 Punkte, zehn Rebounds, acht Assists) an. „Wir haben richtigen Basketball gespielt. Den Ball geteilt, verteidigt und über fast 48 Minuten Leistung gebracht. Ich bin sehr glücklich damit, wie wir in den letzten zwei Partien gespielt haben, sagte er. Kevin Love (21 Punkte) und Kyrie Irving (18) lieferten ebenfalls ein starkes Spiel ab. Die Wizards wurden von Rasual Butler (23) und Paul Pierce (15) angeführt, John Wall hatte große Probleme und machte nur magere sechs Punkte.

Overtime-Sieg für Dallas: Nachdem J.R. Smith die New York Knicks mit einem starken Jumpshot in die Overtime gerettet hatte, überstanden die Mavericks die Verlängerung dann aber souverän und gewannen schließlich mit 109:102. Tyson Chandler drehte dabei gegen sein altes Team mächtig auf und holte 17 Punkte, sowie 25 Rebounds. „Er war heiß auf dieses Spiel und wir wollten es für ihn gewinnen. Ich denke das wollte er unbedingt schaffen.“, sagte Dirk Nowitzki, der mit einer Saisonbestleistung von 30 Zählern ebenfalls großen Einfluss auf das Ergebnis des Spiels hatte. Die Knicks mussten ohne Carmelo Anthony (Rückenprobleme) auskommen und wurden von Ex-Maverick Jose Calderon (21 Punkte, zehn Rebounds) angeführt.

Curry schießt Magic ab: Stephen Curry war erneut unglaublich heiß und erzielte in der ersten Hälfte 25 Punkte für die Golden State Warriors. Insgesamt fanden sechs seiner Dreier ihr Ziel und Curry traf neun seiner 13 Feldwürfe. Am Ende kam der Point Guard auf 28 Zähler, da er im letzten Viertel gar nicht mehr eingreifen musste und die Warriors ungefährdet mit 111:96 gewinnen konnten. „Wir haben den Tunnelblick und nutzen jede Gelegenheit zu spielen. Wir gewinnen auf verschiedene Arten, beziehen alle mit ein und genießen das momentan einfach.“, sagte Curry, dessen Team sein siebtes Spiel in Serie gewinnen konnte.

Spurs gewinnen ohne Popovich: Nachdem Gregg Popovich aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Seitenlinie sein konnte, übernahm Ettore Messina die Headcoach-Position bei den San Antonio Spurs. Manu Ginobili erzielte beim Debüt seines ehemaligen Trainers, für den er 13 Jahre zuvor bereits in Bologna gespielt hatte, starke 28 Punkte. So konnten die San Antonio Spurs die Indiana Pacers mit 106:100 besiegen. Messina ist der erste in Europa geborene Trainer, der ein NBA-Team in der regulären Saison gecoacht hat. Gregg Popovich musste sich laut Team einer kleineren medizinischen Prozedur unterziehen und wird voraussichtlich auch noch am Freitag gegen Sacramento ausfallen.

Marc Gasol und seine Memphis Grizzlies haben zusammen mit den Toronto Raptors die beste Bilanz der Liga (13:2). (Foto: Getty Images)

Marc Gasol und seine Memphis Grizzlies haben zusammen mit den Toronto Raptors die beste Bilanz der Liga (13:2). (Foto: Getty Images)

Grizzlies schlagen Lakers: Für die Memphis Grizzlies wurde es schwerer als gedacht, sich gegen die L.A. Lakers durchzusetzen. In einem umkämpften letzten Viertel schafften die Lakers es nämlich, die Grizzlies bei nur sechs Treffern aus dem Feld zu halten. Trotzdem rettete sich die Truppe aus Memphis über die Zeit und konnte am Ende mit 99:93 gewinnen. „Das sagt einiges über unsere Konzentration in der frühen Saison. Wir wollen eine gute Ausgangsposition schaffen und immer besser werden.“, sagte Mike Conley. Marc Gasol führte Memphis mit 19 Punkten, elf Rebounds und drei Blocks an. Kobe Bryant erzielte 22 Punkte, aber leistete sich 16 Sekunden vor Spielende auch einen schwerwiegenden Turnover.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht:

Angeführt von 27 Punkten von DeMar Derozan haben die Toronto Raptors die Atlanta Hawks mit 126:115 besiegt. Dennis Schröder spielte dabei mit 13 Punkten in 16 Minuten wieder stärker als noch in den Spielen zuvor.

In einem zunächst knappen Spiel zwischen den L.A. Clippers und den Detroit Pistons übernahm Chris Paul im dritten Viertel das Kommando und führte sein Team mit 14 seiner 23 Punkte zum 104:98-Erfolg.

Ohne Dwight Howard haben die Houston Rockets die Sacramento Kings mit 102:89 besiegt. So hatten sie zwar keine Antwort auf DeMarcus Cousins (29 Punkte, 17 Rebounds, sechs Assists, drei Blocks), konnten dank James Harden (26 Punkte) und vor allem den starken Bankspielern Donatas Motiejunas und Isaiah Canaan aber trotzdem gewinnen.

Beim Aufeinandertreffen von Nummer-1-Pick Andrew Wiggins und Nummer-2-Pick Jabari Parker behielt letzterer mit seinen Milwaukee Bucks gegen die Minnesota Timberwolves die Oberhand. Mit einem deutlichen 103:86-Erfolg verbesserten die Bucks ihre Bilanz auf 9:7.

Die Oklahoma City Thunder konnten durch einen 97:82-Sieg gegen die Utah Jazz ihre Pleitenserie von sechs Niederlagen beenden.

Gerald Green (24 Punkte) und Eric Bledsoe (21 Zähler, zehn Assists) führten die Phoenix Suns zum 120:112-Erfolg über die Denver Nuggets.

Die Brooklyn Nets setzten sich mit 99:91 gegen die Philadelphia 76ers durch.

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