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Kemba Walker – Held für Charlotte – Zusammenfassung NBA Spieltag

OT-Sieg für Charlotte: Mit einem irren Comeback haben sich die Charlotte Hornets gegen die Milwaukee Bucks in die Overtime gerettet und konnten dort mit 108:106 gewinnen. Die Bucks führten zu Ende des dritten Viertels noch mit 24 Punkten, die Hornets kämpften sich aber wieder heran und Kemba Walker traf den entscheidenden Dreier mit nur noch einer Sekunde auf der Uhr, um das Spiel in die Verlängerung zu retten. Dort nahm Walker erneut den entscheidenden Wurf und traf den Stepback-Jumper zum Sieg.

Kemba Walker traf gleich zwei entscheidende Würfe bei seinem 26-Punkte-Auftritt. (Foto: Getty Images)

Kemba Walker traf gleich zwei entscheidende Würfe bei seinem 26-Punkte-Auftritt. (Foto: Getty Images)

Hawks-Comeback wird nicht belohnt: Auch die Atlanta Hawks starteten im letzten Viertel ein Comeback gegen die Toronto Raptors, die zeitweise mit fast 20 Punkten führten. Im Gegensatz zu den Bucks behielt das Team aus Kanada aber einen kühlen Kopf und konnte das Spiel mit 109:102 über die Zeit retten. Die Hawks trafen dabei im letzten Viertel unglaublich gut von der Dreierlinie. Dennis Schröder spielte trotz seiner starken Preseason nur drei Minuten und sammelte einen Zähler und einen Rebound.

Rondo stark: Bei dem 121:105 Sieg der Boston Celtics gegen die Brooklyn Nets hat Rajon Rondo ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Der Spielmacher machte 13 Punkte, holte sieben Rebounds und verteilte zwölf Assists, sodass insgesamt acht Celtics-Spieler zweistellig punkteten. „So stark hat er letztes Jahr nicht gespielt. Er ist zurück bei seiner alten Schnelligkeit. Das ist wirklich schön zu sehen!“, so Celtics-Coach Brad Stevens.

OKC verliert gegen Portland: Die Oklahoma City Thunder haben ihr Auftaktspiel gegen die Portland Trail Blazers am Ende deutlich mit 89:106 verloren. Ohne Kevin Durant übernahm Russell Westbrook die Scoring-Pflichten und kam insgesamt auf 38 Zähler, was aber nicht reichte, da die Blazers im letzten Viertel davonzogen. Für die Trail Blazers sammelte LaMarcus Aldridge 27 Punkte.

Derrick Rose hatte zwar noch ein paar Startschwierigkeiten, sein Team gewann aber trotzdem souverän. (Foto: Getty Images)

Derrick Rose hatte zwar noch ein paar Startschwierigkeiten, sein Team gewann aber trotzdem souverän. (Foto: Getty Images)

Bulls lassen Knicks keine Chance: Angeführt von den starken Pau Gasol und Taj Gibson haben die Chicago Bulls den New York Knicks keine Chance gelassen und das Duell mit 104:80 für sich entschieden. Derrick Rose hatte dabei noch einige Probleme mit seinem Wurf und kam letztendlich auf 13 Punkte und fünf Assists. Die starke Bulls-Defensive hielt die Knicks bei einer Feldwurfquote von 36 Prozent und Carmelo Anthony bei 14 Punkten.

Miami schlägt Washington: Im ersten Spiel nach der Big-Three-Ära haben die Fans der Miami Heat LeBron James nicht vermisst. Das Team aus Florida konnte nämlich angeführt von Chris Bosh mit 26 Punkten und 15 Rebounds die Washington Wizards mit 107:95 schlagen. Unterstützt wurde er vom neuen Starting Point Guard Norris Cole, der mit 23 Punkten gleich ein Carreer-High auflegte.

Curry führt Warriors zum Sieg: Stephen Curry zauberte mit 24 Punkten, zehn Rebounds, sechs Steals und fünf Assists eine starke Leistung aufs Parkett und führte die Warriors zum souveränen 95:77 Auftaktsieg gegen die Sacramento Kings. So verlief das Debut von Coach Steve Kerr erfolgreich: „Es hat viel Spaß gemacht, wir haben vor allem bei den Rebounds gut gekämpft.“, freute sich Kerr. DeMarcus Cousins machte 20 Punkte und holte elf Rebounds für Sacramento.

Zweite Lakers-Pleite: Trotz 31 Punkten von Kobe Bryant haben die Los Angeles Lakers auch ihr zweites Saisonspiel verloren. Die Phoenix Suns waren über das ganze Spiel überlegen und gewannen so mit 119:99. Dabei war Neuzugang Isaiah Thomas mit 23 Punkten in 20 Minuten Spielzeit bester Mann der Suns.

Knapper Sieg für Memphis: In einem bis kurz vor Schluss spannenden Spiel haben die Memphis Grizzlies die Minnesota Timberwolves mit 105:101 geschlagen. Die Bigman-Combo aus Marc Gasol und Zach Randolph kam zusammen auf 57 Punkte und 22 Rebounds. Gegenwehr lieferte Thaddeus Young mit 26 Punkten.

Zweiter Sieg für Rockets: Die Rockets sind mit ihrem zweiten Sieg erfolgreich in die NBA-Saison gestartet. Diesmal war Dwight Howard mit 22 Zählern und zehn Rebounds der stärkste Spieler von Houston, die das Team der Utah Jazz mit 104:93 besiegten. „Mir gefällt, was wir spielen, aber trotzdem sehe ich noch Luft nach oben.“, so Rockets-Coach Kevin McHale.

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Nuggets siegen dank starkem Faried: Während noch viele Nuggets-Spieler nach Verletzungen ihre Form finden müssen, konnte sich Coach Brian Shaws auf den Weltmeister Kenneth Faried verlassen. Das „Manimal“ machte bei dem 89:79 Sieg über die Detroit Pistons 22 Punkte und holte 17 Rebounds. „Er war gleich von Anfang an enorm wichtig für uns.“, sagte Shaw.

Hibbert überzeugt gegen 76ers: Nach dem großen Verletzungspech übernahm Center Roy Hibbert die Verantwortung und führte die Indiana Pacers mit 22 Punkten, acht Rebounds und sieben Blocks zu einem 103:91 Erfolg über die Philadelphia 76ers.

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