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BASKET

Dennis stark, Durant verletzt

Memphis: Die Atlanta Hawks verloren zwar knapp mit 88:93 gegen die Memphis Grizzlies, konnten sich aber trotzdem über eine starke Leistung von Dennis Schröder freuen. Der Deutsche Nationalspieler kam auf starke 14 Punkte und drei Assists bei nur einem Turnover. Er traf vier von sechs Würfen aus dem Feld und fünf seiner sechs Freiwürfe. Gegen Grizzlies-Center Marc Gasol, der 21 Punkte und 13 Rebounds auflegte, konnten die Hawks, die Al Horford schonten, jedoch nichts ausrichten und verloren.

Schröder erzielte 14 Punkte in 20 Minuten. (Foto: Getty Images)

Schröder erzielte 14 Punkte in 20 Minuten. (Foto: Getty Images)

Verletzungspech: Mit Kevin Durant (Oklahoma City) und Bradley Beal (Washington) verletzten sich am Wochenende gleich zwei Leistungsträger ihrer jeweiligen Teams. Durant erlitt einen Fußbruch, der ihn sechs bis acht Wochen lang außer Gefecht setzen wird. Für die Thunder bedeutet das einen herben Rückschlag im Kampf um die beste Bilanz in der Western Conference, da sie mindestens den gesamten November ohne ihren Superstar auskommen müssen. Thunder-GM Sam Presti äußerte sich folgendermaßen: „Nach dem gestrigen Training informierte Kevin uns über Beschwerden im rechten Fuß. Die Untersuchung ergab, dass er sich eine Jones-Fraktur zugezogen hat, die in der Regel eine Operation mit Genesungszeit von sechs bis acht Wochen nach sich zieht.“

Kevin Durant wird sechs bis zehn Wochen ausfallen. (Foto: Getty Images)

Kevin Durant wird sechs bis zehn Wochen ausfallen. (Foto: Getty Images)

Währenddessen hat sich Bradley Beal im Preseason-Spiel gegen die Charlotte Hornets das linke Handgelenk gebrochen und wird dadurch auch bis zu zwei Monate lang ausfallen. Bei der 89:91-Niederlage der Washington Wizards gegen die Detroit Pistons in der vergangenen Nacht wurde er bereits von Sophomore Glen Rice Jr. ersetzt, der Beal wahrscheinlich auch zu Beginn der Regular Season vertreten wird. Beal twitterte nach der Verletzung: „Minor setback for a MAJOR COMEBACK!!“

Rio de Janeiro: Im ersten Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Team konnte LeBron James einen 122:119-Overtime-Sieg der Cleveland Cavaliers über die Miami Heat feiern. LeBron selbst kam dabei nur auf sieben Punkte, harmonierte aber gut mit Kevin Love, der 25 Punkte erzielte. Kurzzeitig schien „LBJ“ vergessen zu haben, für welches Team er spielte, als er für Ex-Teamkollegen Norris Cole einen Pick setzte und seinen neuen Mitspieler Matthew Dellavedova blockierte. Nachdem die Cavs das Spiel zunächst beherrschten, konnte Miami dank seiner starken Rookies Shabazz Napier (16 Punkte, sieben Assists) und James Ennis (17 Zähler) zurück ins Spiel finden und das Game in die Overtime retten. In dieser traf Stephen Holt, Shooting Guard der Cavaliers, dann den entscheidenden Dreier zum Sieg. Miami (0-3) ist durch die Niederlage neben den L.A. Clippers (0-2) das einzige Team, das bisher noch kein Preseason-Duell gewinnen konnte.

http://youtu.be/eyjTFE9DMQs

Dallas: Dirk Nowitzki gelang nach seiner Hüftverletzung ein starkes Comeback. Dabei wurde der Deutsche nur in der ersten Halbzeit eingesetzt, in der er auf starke 16 Punkte kam. Seine Feldwurfquote stimmte ebenfalls (7/11 FG). So konnten die Mavericks ohne den noch verletzten Monta Ellis die Indiana Pacers 106:98 schlagen. Nowitzkis neue Mitspieler Chandler Parsons (elf Zähler, sieben Rebounds) und Charlie Villanueva (16 Punkte) spielten ebenfalls solide. Auf Seiten der Pacers fehlten Roy Hibbert und George Hill, sodass Neuzugang C.J. Miles Topscorer der Pacers war (19 Punkte).

Text: Robert Schiffer

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