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BASKET

China-Boom

Miami Heat v Brooklyn Nets - Game 3

Auf nach China: Andray Blatche wechselt von den Nets in die CBA. Fotos: Getty Images

Der Trend, dem Lockruf des Geldes aus dem Reich der Mitte zu folgen, geht weiter. Nun hat auch Andray Blatche von den Nets in China unterschrieben.

Die chinesische Profiliga CBA, die bislang immer eine Art Auffangbecken für NBA-Spieler, die keinen Vertrag in den USA mehr bekommen (u.a. Gilbert Arenas, Stephon Marbury, Shavlik Randolph, Ivan Johnson) war, erlebt seit dem NBA-Lockout 2011 einen regelrechten Boom. Nach Jordan Crawford (ehemals Warriors), Al Harrington (Wizards), Miroslav Radulijca (Bucks) und Toney Douglas (Heat) hat nun auch Andray Blatche in der vom spielerischen Niveau relativ schwachen, aber finanzstarken CBA unterschrieben, nachdem ihm trotz einer zuletzt guten Saison keines der 30 NBA-Teams einen lukrativen Kontrakt angeboten hat.

Blatche kassiert in der kommenden Spielzeit, die in China lediglich fünf Monate dauert und somit die Option auf eine Rückkehr in die NBA im Frühjahr bietet, bei den Xinjing Flying Tigers rund 2,5 Millionen Dollar. „Aus der NBA kam kein wirklich großes Interesse an mir und in China kann wirklich eine Menge Geld verdienen“, begründete der 28-jährige Forward, der bei der Basketball-WM in Spanien für die Philippinen gespielt hat, den Schritt in die CBA.

Der Forward, der 2013/14 für die Nets noch 11,2 Punkte und 5,3 Rebounds aufgelegt hatte, setzt zusammen mit dem ebenfalls verpflichteten Jordan Crawford die NBA-Tradition bei den Flying Tigers fort: Zuvor hatten schon Kenyon Martin, Quincy Douby, Patty Mills und Ike Diogu die Steifel für die Truppe aus der  3-Millionen-Einwohner-Metropole Ürümqi, die 2014 in den Finals den Beijing Ducks mit 2:4 unterlag, geschnürt.

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