BASKET

Warriors machen das Rennen um Steve Kerr

Das ist eine Überraschung: Steve Kerr hat das Angebot der Knicks abgelehnt und unterschreibt für fünf Jahre bei den Golden State Warriors!

Steve Kerr hat sich gegen Phil Jackson und die Knicks und für die Warriors entschieden.

Steve Kerr hat sich gegen Phil Jackson und die Knicks und für die Warriors entschieden.

Der Mann war heiß begehrt und für viele schon fast sicher der neue Trainer der New York Knicks. Doch dann ließ Steve Kerr die Bombe platzen: Er entscheidet sich gegen den Big Apple und für Steph Currys Warriors – auch eine Entscheidung für seine Familie, denn Kerrs Tochter und Sohn gehen beide in Kalifornien zum College. „Sie haben ein gutes, junges Team und die Location ist einfach ideal für mich“, so seine offizielle Begründung.

Den Warriors ist damit ein echter Coup gelungen. Nach dem Rauswurf von Mark Jackson waren Stan Van Gundy und Rookie-Coach Kerr ihre Wunschkandidaten, „SVG“ hat sich für die Pistons entschieden, so dass ihnen der GAU drohte, da die Tendenz bei Kerr seit einiger Zeit klar zu den Knicks ging. Nun hat Golden State aber den Wunschtrainer, der für den Fünfjahresvertrag bis 2019 rund 25 Millionen Dollar kassieren soll. New York hatte dem 48-Jährigen, der mit Michael Jordans Chicago Bulls (1996–99) und den San Antonio Spurs (2003) als Spieler fünf NBA-Meisterschaften gewonnen und nach drei Jahren als GM der Phoenix Suns zuletzt als TV-Kommentator gearbeitet hat, laut US-Quellen nur einen Vierjahresvertrag angeboten haben.

„Es war eine schwere, quälende Entscheidung, Phil abzusagen, weil ich ihn sehr schätze und er unglaublich viel für meine Karriere bedeuetet hat“, so Kerr weiter. „Wenn Phil Jackson dich fragt, ob du die Knicks coachst, wie kannst du da nein sagen? Ich denke, sie werden den Turnaround schaffen und zurück auf die Erfolgsspur finden, doch es wird einige Zeit dauern. Und der Gedanke, 3.000 Meilen von meiner Familie entfernt zu leben, hat sich einfach nicht richtig angefühlt!“ Laut einer US-Quelle soll zudem eine Rolle gespielt haben, dass zuletzt selbst erfahrene Coaches wie Larry Brown und Mike D’Antoni bei den Knicks unter dem eigenwilligen Teambesitzer James Dolan keinen Erfolg gehabt haben.

Für die Knicks und ihren neuen Sportdirektor Phil Jackson geht die Trainersuche wieder von vorne los. Angeblich sollen nun Lakers-Assistant Kurt Rambis sowie Thunder-Oldie-Guard Derek Fisher ihre Top-Kandidaten sein.

 

 

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