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BASKET

Hibbert endlich dominant, „Kevin Westbrook“ nicht zu stoppen

Die Pacers und Thunder können jeweils ihre Serie ausgleichen. Die gestrigen Partien zusammengefasst:

EASTERN CONFERENCE

#1 Indiana Pacers vs. #5 Washington Wizards (Serie: 1:1)
Game 2: 86:82

Finally! Nach zum Teil katastrophalen Vorstellungen in den bisherigen Playoffs, hat es Roy Hibbert endlich geschafft und feierte gestern Nacht sein Breakout-Game: Mit 28 Punkten (10 von 13 aus dem Feld) sowie neun Rebounds und zwei Blocks war er maßgeblich am Sieg seiner Mannschaft und dem damit verbundenen Ausgleich der Halbfinal-Serie gegen die Washington Wizards beteiligt. Kaum wiederzuerkennen war der 2,18-Meter-Hühne und dominierte auf beiden Seiten des Courts. Die Statistiken beweisen eindrucksvoll, was da gestern Nacht passierte: Hibbert konnte in diesem einen Spiel fast genauso viele Punkte erzielen, wie in den letzten sieben Partien zusammen (29) – Wahnsinn! Die Wizards hielten das Duell über weite Teile offen, lagen auch immer wieder in Führung, doch eine unterirdische Perfomance ihres Point Guards John Wall (sechs Zähler, 2-13 aus dem Feld, 0-4 Dreier) sowie eine äußerst schlechte Vorstellung des Teams von „Downtown‟ (5-21, 23,8 %) waren letztlich der Sargnagel der Haupstädter. So konnte auch die hervorragende Leistung von Wizards-Center Marcin Gortat (21 Punkte, elf Boards) kaum honoriert werden. Die Serie ist nun wieder völlig offen und Indiana wieder da, wo man sie kennt. Bleibt für die Pacers-Fans nur zu hoffen, dass die Leistung Roy Hibberts keine Ausnahme war… Game 3 steigt morgen in „The Nations Capital‟.

Rief in Spiel 2 endlich sein Potenzial ab und führte Indiana zum Sieg: Roy Hibbert.

Rief in Spiel 2 endlich sein Potenzial ab und führte Indiana zum Sieg: Roy Hibbert.

WESTERN CONFERENCE

#2 Oklahoma City Thunder vs. #3 Los Angeles Clippers (Serie: 1:1)
Game 2: 112:101

Es schien, als müsste Kevin Durant direkt erstmal beweisen, dass er zurecht frischgebackener MVP ist: Mit seinen 32 Zählern, zwölf Rebounds und neun Vorlagen war er nur haarscharf von einem Triple-Double entfernt. Dieses lieferte dafür sein Partner Russell Westbrook ab (31 Punkte, zehn Boards und zehn Assists), der damit bereits sein drittes „Trip-Dub‟ in dieser Post-Season verbuchen konnte. Zusammen waren beide Thunder-Superstars gestern Nacht „unstoppable‟ und führten OKC zum 112:101-Sieg und damit zum 1:1-Ausgleich in der Serie gegen die Clippers. Zwar spielten die „Clips‟ stark, allen voran Chris Paul (17 Punkte, elf Assists) und J.J. Redick (18 Zähler, 70 % aus dem Feld), doch war das einfach nicht ausreichend gegen das Monster-Tandem „KD-Russell“. Selbst als es zwischenzeitlich aufgrund technischer Probleme in der Halle halbdunkel wurde, ließen sich weder die Fans in der „Chesapeake-Arena‟, noch das Team von Coach Scott Brooks aus der Ruhe bringen. Das dritte Game steigt bereits morgen, diesmal im „Staples Center‟. Wir dürfen gespannt sein, wie diese spannende Serie weitergeht…

Text: Gregor Haag

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