BASKET

Philly stellt Negativ-Rekord ein, Indiana bleibt spitze

Nach der letzten Nacht steht fest: Die Pacers siegen erneut, die Bucks sind weiter schlecht, die Pistons gewinnen gegen die Spurs und die 76ers werden schon wieder aus der Halle geschossen. Mehr dazu im Recap…

Text: Sascha Schiffer

Denver Nuggets (24-26) vs. Indiana Pacers (40-11): 80:119

Beim Spiel der Nuggets gegen die Pacers stand schon früh fest, welches Team sich den Sieg sichern würde: Indiana überzeugte mit einer geschlossenen Teamleistung, da alle Starter zweistellig scorten. Erfolgreichster Punktesammler war David West mit 25 Punkten. Unterstützung bekam er von Roy Hibbert, der 14 Zähler sowie zwölf Rebounds beisteuerte. Die Franchise aus Indianapolis konnte durch ihre überragende Trefferquote aus dem Feld (57,5 Prozent) selbst eine unspektakuläre Leistung von All-Star-Debütant Paul George (zwölf Punkte) kompensieren.

Denver brachte hingegen nichts zu Stande: Die Nuggets zeigten mit nur 31,5 Prozent aus dem Feld ihre bisher schlechteste Wurfleistung der Saison. Allein Wilson Chandler wusste mit 17 Punkten und fünf Rebounds überzeugen.

Weiterhin gut in Form: DeMar DeRozan legte gegen New Orleans 22 Punkte auf.

Weiterhin gut in Form: DeMar DeRozan legte gegen New Orleans 22 Punkte auf.

New Orleans Pelicans (22-29) vs. Toronto Raptors (27-24): 101:108

Eine Partie, die von zahlreichen Auf und Abs geprägt wurde. Keine Mannschaft konnte sich einen Vorsprung erspielen, ehe sich die Raptors mit einem 9:0-Lauf (von 93:89 auf 102:89) in den letzten fünf Minuten des Spiels entscheidend absetzten.

Ausschlaggebend für Torontos Erfolg waren die Leistungen von Patrick Patterson (22 Zähler), DeMar DeRozan (22) sowie Kyle Lowry (19 Punkte, zwölf Assists, sieben Rebounds). Bei den Pelicans überzeugten Tyreke Evans (23 Punkte und zehn Assists) sowie Anthony Davis (19, sieben Rebounds). Für die Raptors war es der neunte Sieg aus den letzten elf Heimspielen.

San Antonio Spurs (37-15) vs. Detroit Pistons (22-29): 100:109

Für die Pistons war es das erste Spiel, nach der Entlassung von Headcoach Maurice Cheeks und unter der Leitung von Interims-Coach John Loyer. Beim Heimerfolg gegen die Spurs profitierte Detroit von einer starken Teamleistung (alle Starter scorten zweistellig) und einer schwachen Performance der Starter auf Seiten San Antonios (insgesamt nur 34 Punkte). Bei der Mannschaft aus „Mo-Town“ überzeugten vor allem Brandon Jennings (21 Punkte, sechs Assists), Greg Monroe (15, zehn Rebounds) und Rodney Stuckey (20). In den Reihen der Spurs war hingegen nur Marco Belinelli in guter Form (20 Zähler, vier von acht Dreier).

Die Pistons führten bereits nach dem dritten Viertel mit 92:72, ließen im letzten Spielabschnitt dann etwas nach, wodurch die Spurs ein wenig „Ergebniskosmetik“ betreiben konnten.

Boton Celtics (19-34) vs. Milwaukee Bucks (9-42): 102:86

Beim Spiel der Celtics gegen die Bucks tat sich Boston über weite Strecken schwer, konnte aber mit einem starken letzten Viertel (32:18) das Spiel noch für sich entscheiden. Bei den Celtics überzeugten Jeff Green mit (29 Zähler) sowie Rookie Kelly Olynyk, der mit 14 Punkten und elf Rebounds das erste Double-Double seiner NBA-Karriere erzielte.

Bei den Bucks konnten nur Brandon Knight (22 Punkte, fünf Rebounds, vier Assists), Gary Neal (17) und John Henson (16), der das Spiel wegen einer Knöchelverletzung vorzeitig beenden musste, überzeugen.

Schaffte gegen Milwaukee sein erstes Double-Double in der NBA: Boston-Rookie Kelly Olynyk.

Schaffte gegen Milwaukee sein erstes Double-Double in der NBA: Boston-Rookie Kelly Olynyk.

Houston Rockets (35-17) vs. Minnesota Timberwolves (24-28): 107:89

Die Rockets konnten gegen die Timberwolves ihren sechsten Sieg in Folge feiern. Beim 107:89 zeigten vor allem Chandler Parsons sowie die beiden All-Stars Dwight Howard und James Harden gute Leistungen. Parsons verbuchte 20 Punkte und sechs Assists, Howard 18 Zähler und 15 Rebounds, Harden 19 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists. Bei Minnesota war es derweil wieder einmal eine One-Man-Show von Kevin Love. In der verletzungsbedingten Abwesenheit von Kevin Martin und Nikola Pekovic erzielte der dreimalige All-Star 31 Punkte sowie zehn Rebounds,. Unterstützung bekam er aber nur von Chase Budinger (15 Punkte, sieben Rebounds).

Entscheidend war des letzte Viertel, in dem Houston 25 Punkte erzielte und nur elf für die Wolves zuließ. Für die Rockets war es nicht nur der sechste Sieg in Folge, sondern auch der 14. Sieg im 18. Spiel im neuen Jahr.

Philadelphia 76ers (15-38) vs. Golden State Warriors (31-21): 80:123

Nach der Blamage gegen die Clippers (78:123) hofften die 76ers auf eine Besserung, doch gegen Golden State kam es wieder knüppeldick. Bei der 80:123-Niederlage zeigten die Sixers erneut keine Gegenwehr. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive waren sie einfach miserabel. Für Golden State überzeugte einmal mehr Steph Curry, der 23 Punkte (sechs von neun Dreier) und acht Assists zum Sieg beisteuerte. Der Überraschungsmann war Marreese Speights: Der Power Forward erzielte in nur 26 Minuten Einsatzzeit 32 Punkte (Career-High) und acht Rebounds.

Der einzige Lichtblick bei den Sixers war derweil Rookie Michael Carter-Williams (24 Punkte, vier Rebounds, drei Boards). Die Philadelphia 76ers sind damit das einzige Team der NBA-Historie, welches zwei Spiele in Folge mit über 40 Punkten Unterschied verlor. Das hatten sie schon einmal in der Saison 1993/94 geschafft – bitter!

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