BASKET

Regeländerung machen Dunk-Contest besser

BASKET-Kommentar: Dieses Wochenende ist es endlich wieder soweit: Das All-Star-Weekend der NBA wird in New Orleans ausgetragen. Neben dem absoluten Highlight am Sonntag, dem All-Star-Game, gibt es unter anderem noch den Dreier-Contest und natürlich den Slam-Dunk-Contest, der dieses Jahr in völlig neuem Licht erscheint.

Kommentar: Sascha Schiffer

2014 treten nicht einfach nur sechs Dunker gegeneinander an, bis am Ende der Beste per Fan-Voting gewählt wird, sondern es wird einige Regeländerungen geben, die den Dunk-Contest (wieder) interessanter machen werden!

Das beste Team gewinnt
In diesem Jahr gibt es zwei Teams a drei Dunker. Im Ost-Team treten an: Terrence Ross (Slam-Dunk-Sieger des letzten Jahres), Paul George und John Wall. Für den Westen werden es Harrison Barnes, Damian Lillard und Ben McLemore krachen lassen. Der Dunk-Contest besteht aus zwei Runden. Die erste Runde ist ein „Freestyle-Wettbewerb“. Jedes Team hat 90 Sekunden Zeit um so viele Dunks wie möglich durch den Korb zu slamen. Dabei stehen die Teilnehmer des jeweiligen Teams wie beim Pre-Game-Warm-Up in einer Reihe und werden nacheinander ihre Dunks präsentieren. Die Kampfrichter werden am Ende der Durchgänge dann bekanntgeben, welches Team gewonnen hat. Das Gewinner-Team darf dann bestimmen, ob es die zweite Runde beginnen oder dem anderen Team den Vortritt lassen. In der zweiten Runde wird dann direkt gebattlet. Die Teilnehmer werden in Paare aufgeteilt, die dann jeweils gegeneinander antreten – West gegen Ost also. Der Dunker, der sein Duell verliert, ist automatisch aus dem Wettbewerb raus. Das Team, das zuerst drei Battle für sich entscheidet, ist Slam-Dunk-Champion. Das gilt aber nur für das Team, denn der Einzel-Champion wird wie in den vergangenen Jahre zuvor per Fan-Voting anschließend noch dazu gewählt.

Kann Terrence Ross beim Dunk-Contest 2014 seinen Titel verteidigen?

Kann Terrence Ross beim Dunk-Contest 2014 seinen Titel verteidigen?

Ich persönlich finde diese Regeländerung sinnvoll. Es ist mal eine Neuheit, dass die Dunker auch an ihr jeweiliges Team denken müssen und nicht nur auf sich fixiert sind. Über die letzten Jahre wurde der Dunk-Kontest für mich immer langweiliger. Die Teilnehmer probierten ihre Dunks aus und manche schafften es erst gar nicht, ihren eigentlichen Dunk zu zeigen, und am Ende wird dann der Beste – oder eher der „kreativste“ Dunker – zum Sieger gewählt.

Die Änderungen in diesem Jahr werden den Wettbewerb auffrischen und spannender gestalten.Vor allem auf die zweite Runde, mit dem Duell „Eins-gegen-Eins“, freue ich mich schon richtig! In dieser Runde gibt es kein Ausprobieren mehr, entweder du machst den Dunk vernünftig oder du bist draußen. In den letzten Jahren entwickelte sich die Veranstaltung immer mehr zu einem einfachen Treffen von guten Dunkern, die mal ein paar schwierige Dunks ausprobieren wollen. Der Wettkampfgedanke ging dabei ziemlich verloren. Das wird sich, so hoffe ich, durch die neuen Regelungen 2014 ändern, wodurch die Teilnehmer wieder mehr bei der Sache sind.

Fazit: Das Event hat über die letzten Jahre einfach stagniert und es war an der Zeit, neue Regeln zu entwickeln, um dem ganzen Event wieder mehr „Kick“ zu verleihen. Obwohl es radikale Veränderungen sind, wird es den Kontest besser machen. Ganz sicher!

Mehr Meinungen, Kommentare und Stellungnahmen gibt’s regelmäßig in BASKET – aktuell in Ausgabe 03/2014, die im Handel liegt.

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