BASKET

Washington und Memphis überraschen

New Orleans Pelicans vs. Cleveland Cavaliers 100:89

Dank guter Team-Defense konnte New Orleans die zuletzt schwachen Cavs schlagen. Bei der Franchise aus Ohio überzeugte einzig der Number-One-Draft-Pick von 2013 Anthony Bennett mit 15 Punkten und acht Boards. Dank ihres Sophomores Anthony Davis, der sich mit 30 Zählern, acht Blocks und sieben Rebounds erneut für das All-Star-Game empfehlen konnte, besiegten die Pelicans die Cavs und konnten so den dritten Sieg in Folge einfahren.

Legte gegen die Pelicans sein persönliches NBA-Career-High auf: Anthony Bennett.

Legte gegen die Pelicans sein persönliches NBA-Career-High auf: Number-One-Pick Anthony Bennett.

Orlando Magic vs. Detroit Pistons 87:103

Mit diesem Sieg untermauerte die „Autostadt“ ihre Playoff-Ambitionen. Trotzdem war das Spiel in Orlando ein Pflichtsieg, der dank einer guten Bank-Leistung eingefahren werden konnte – Rodney Stuckey und Kyle Singler erzielten zusammen 25 Punkte. Aufgrund acht Niederlagen in den letzten zehn Spielen kann man in Orlando für die Zukunft nur noch auf eine gute Draft 2014 hoffen.

Boston Celtics vs. New York Knicks 88:114

Die Knickerbocker bestätigten einmal mehr, warum sie in die Playoffs gehören. Dank starker Offense, wo gleich vier Spieler über 16 Zähler erzielten, bestimmten sie von Anfang an die Partie. Bei den Celtics enttäuschte besonders Brandon Bass und Rajon Rondo, die zusammen nur elf Punkte auflegten. Ähnlich wie Orlando hoffen die Celtics in der schwachen Eastern Conference auf die Draft 2014, um das Team für die Zukunft zu stärken.

San Antonio Spurs vs. Houston Rockets 90:97

Nach zwei Niederlagen standen die Spurs unter Druck, welchem sie erneut nicht standhalten konnten. Die Verletzungsanfälligkeit bereitet Coach Popovic weiter große Sorgen. So waren es die Rockets, die ohne ihren Leader James Harden antraten, das Spiel aber bestimmten. Houstons Reboundstärke machte sich einmal mehr bezahlt und so konnten sich die Raketen gegen Duncan und Co. durchsetzten. Dwight Howard avancierte mit 23 Punkten und 16 Rebounds zum Match-Winner.

Memphis Grizzlies vs. Portland Trail Blazers 98:81

Die zum Anfang der Saison so gut gestarteten Trail Blazers standen nach zuletzt zwei Niederlagen in Memphis unter Zugzwang. Es machte sich aber die schlechte Dreier-Quote bemerkbar (4-24 Dreiern). Die Grizzlies spielten wieder viel über ihre Big-Men Zach Randolph und Marc Gasol. Darauf hatte Portland einfach keine Antwort. Dank des gut harmonierenden Duos Randolph-Gasol (38 Punkte zusammen erzielt) konnte Memphis das Spiel für sich entscheiden.

Washington Wizards vs. Golden State Warriors 88:85

Die favorisierten Warriors um Superstar Stephen Curry spielten von Anfang an sehr fokussiert, einzig die Distanzwürfe verfehlten oft das Ziel (30,4 %). Bei den Wizards spielte besonders das Combo-Guard-Duo Wall/Beal offensiv eine große Rolle. Defensiv konnte man bei Golden State die schnellen Guards kaum unter Kontrolle halten, unter dem Korb hinterließ Andrew Bogut (14 Rebounds) einen starken Job. Dennoch war es am Ende die überragende Wizards-Defense, die das knappe Spiel entschied.

Indiana behielt auch bei den Los Angeles Lakers die Oberhand und fuhr den nächsten Erfolg ein.

Indiana behielt auch bei den Los Angeles Lakers die Oberhand und fuhr den nächsten Erfolg ein.

Indiana Pacers vs. Los Angeles Lakers 104:92

Die haushoch Überlegenden Pacers setzten sich im Staple-Center souverän mit zwölf Punkten Abstand durch. Einzig die Wurfquote machte Pacers-Trainer Frank Vogel Sorgen (42,0 %). Den Lakers fehlte defensiv meist die Orientierung und so hatte Indiana oft leichte Ausstiege. Nur das Duo Meeks/Gasol (42 Punkte) hielt die offensiv-beschränkten Lakers am Leben. Für die Lila-Gelben wird es nun ganz schwer, in einem so starken Westen die Playoffs noch zu erreichen – zumal Kobe Bryant weiterhin verletzt zuschauen muss…

 Text: Ben Hanke

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