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All-Star-Reservisten stehen fest

Gestern haben die Coaches entschieden, welche Reservisten mit zum All-Star-Game fahren dürfen. Sowohl im Westen als auch im Osten gibt es keine sehr großen Überraschungen, auch wenn es erneut Spieler gibt, die eine Berufung verdient gehabt hätten, aber nicht berücksichtigt wurden.

Text: Sascha Schiffer

Wieder All Star: Dirk ist in New Orleans dabei!

Wieder All Star: Dirk ist in New Orleans dabei!

Western Conference

Sowohl Portland als auch Houston können sich über je zwei All-Stars freuen. Wie nicht anders zu erwarten reisen für die Trail Blazers LaMarcus Aldridge (24,3 PPS, 11,6 RPS) sowie Damian Lillard (20,6 PPS, 5,5 APS) nach New Orleans. Beide haben es sich redlich verdient, da sie Portland in dieser Saison zu einem wahren Titelanwärter formen. Zudem spielen beide Akteure ihre bisher beste NBA-Saison – für Lillard ist es die erste All-Star-Teilnahme. Auch bei Houston kommt wenig überraschend, dass James Harden (23,7 PPS, 5,5 APS) und Dwight Howard (18,1 PPS, 12,5 RPG) beim All-Star-Game auflaufen werden. Beide spielen eine gute Saison und machen Houston zu einem gefährlichen Playoffteam.

Neben diesen vier Akteuren kann sich auch unser Würzburger Dirk Nowitzki über seine zwölfte Berufung ins All-Star-Squad freuen: Nach der „schwachen“ letzten Saison zeigt Dirk dieses Jahr wieder, dass er auch mit 35 Lenzen noch zu den besten Spielern der NBA gehört (21,6 PPS und 6,2 RPS). Auch Tony Parker (18,1 PPS, 6,2 APS) und der noch verletzte Chris Paul (19,6 PPS, 11,2 APS) werden in diesem Jahr nach Louisiana fliegen.

Die einzige Enttäuschung ist die Nichtnominierung von Anthony Davis. Der Power Forward der Pelicans erzielt diese Saison durchschnittlich 20,4 Punkte, 10,4 Rebounds sowie 3,3 Blocks, wurde aber nicht berücksichtig. Auch das Überraschungsteam der Saison, die Phoenix Suns haben keinen All Star in ihren Reihen. Eric Bledsoe war verletzungsbedingt ohnehin aus dem Rennen, aber die Fans hatten auf eine Nominierung von Goran Dragic (19,9 PPS, 6,1 APS) gehofft.

Feiert seine All-Star-Game-Premiere: John Wall.

Feiert seine All-Star-Game-Premiere: John Wall.

Eastern Conference

Im Osten regieren Neulinge die Reservistenplätze – dennoch gibt es auch ein paar Veteranen: Chris Bosh vervollständigt die „Big-Three“ von Miami und darf neben Wade und James nach New Orleans. Für den Big Man (16,9 PPS sowie 6,7 RPS). Neben ihm ist der zweite Veteran unter den Reservisten im Osten Joe Johnson. Obwohl der Brooklyn-Guard diese Saison im Durchschnitt nur 15,7 Punkte, 2,8 Assists sowie 3,4 Rebounds erzielt, gehört der Shooting Guard immer noch zu den besten Clutch-Spielern der NBA und hat den Nets damit schon zu einigen knappen Siegen verholfen. Es ist seine siebte All-Star-Nominierung.

Neben den Veteranen sind im Osten gleich drei Spieler zum ersten Mal dabei: In seinem fünften Jahr bei den Raptors darf sich DeMar Derozan glücklich schätzen, Toronto beim All-Star-Game zu repräsentieren. Mit seinen durchschnittlich 21,8 Punkten, 4,7 Rebounds sowie 3,6 Assists pro Spiel absolviert der Shooting Guard seine bisher beste NBA-Saison. Auch John Wall (19,8 PPS, 8,5 APS, 4,4 RPS) darf sich über seine erste Nominierung freuen, der Playmaker hält damit die Falgge der Washington Wizards hoch. Der letzte Neuling dieses Jahr ist überraschenderweise Paul Millsap aus Atlanta. Der Power Forward rangiert zwar mit den Hawks momentan auf dem vierten Rang im Osten und spielt eine gute Saison (17,8 PPS, 8,2 RPS), wäre aber für so manchen NBA-Fan nur die zweite Wahl hinter Al Jefferson aus Charlotte gewesen. Mit seinen 19,3 Punkten und 10,5 Rebounds pro Spiel liefert der Center der Bobcats eine All-Star-Saison ab, wurde aber von den Coaches nicht berücksichtigt.

„Last but not least“, dürfen sich noch Joakim Noah (11,7 PPS und 11,4 RPS) und Roy Hibbert (12,2 PPS, 7,8 RPS sowie 2,5 BLKPS) auf ein Wochenende in Louisiana freuen. Für die beiden Center ist es das zweite All-Star-Game ihrer Karriere. Überraschend: Nur zwei Spieler aus dem momentan besten Team der NBA, den Indiana Pacers wurden „gewählt“. Ein weiterer Kandidat wäre Lance Stephenson gewesen (14,2 PPS, 5,4 APS, 7,2 RPS), der bisher die meisten Tripple-Doubles (vier) in dieser Saison erzielt hat.

PS: Adam Silver, der ab dem 1. Februar neuer NBA-Commissioner ist, wird darüber entscheiden, welche Spieler für Kobe Bryant und andere verletzte Spieler ins All-Star-Roster rücken werden.

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BASKET 02/2014 ist noch im Handel erhältlich.

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