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BASKET

Preseason-Rookie-Check

Anthony Bennett, Cleveland Cavaliers, Nr. 1-Pick:
Der an Top-Position gezogene Forward deutete in der Preseason bereits an, wie er den Cavaliers weiterhelfen kann: Mit Power, Einsatz und Allrounder-Qualitäten. Gegen Orlando überzeugte der 2,03-Meter-Mann als Scorer (16 Zähler) und sicherer Schütze (54,5 % aus dem Feld, 40 % Dreier und 100 % Freiwürfe). Gegen Milwaukee traf er zwar nicht so sicher, sammelte dafür aber zehn Rebounds ein.
Bestätigt er seine Leistungen aus der Preseason wird Bennett für die Cavs ein wichtiger Mann im Rennen um die Playoffs sein.

Victor Oladipo, Orlando Magic, Nr. 2-Pick:
Der heißeste Kandidat auf den Titel des „Rookie of the Year 2014“ kam in vier Preseason-Games durchschnittlich 25,3 Minuten zum Einsatz. Dabei legte der 21-Jährige durchschnittlich 12,5 Punkte, 6,8 Rebounds, 4,8 Assists sowie 1,5 Steals auf und deutet an, welches Potenzial in ihm steckt. Aber: Der 1,93-Meter-Athlet muss noch an seinen Quoten (43,9 % aus dem Feld, 18,8 % Dreier und 66,6 % Freiwürfe) arbeiten.
Wenn er hochprozentiger trifft und noch mehr Minuten erhält, ist eine 15-5-5-Saison möglich.

Otto Porter Jr., Washington Wizards, Nr. 3-Pick:
Der Small Forward verpasste alle bisherigen Preseason-Spiele seiner Franchise, weil er immer noch mit Hüftproblemen zu kämpfen hat. Um kein Risiko einzugehen, haben ihn die Verantwortlichen pausieren lassen. „Wir brauchen ihn für die Saison. Deswegen wollen wir nichts überstürzen“, sagt Headcoach Randy Wittman.
Es heißt also abwarten…

Cody Zeller, Charlotte Bobcats, Nr. 4-Pick:
Der 2,13-Meter-Mann lieferte seinem neuen Team in der Preseason genau das, was es sich von ihm erhofft hat: solide Arbeit. Bis auf den Ausrutscher gegen Milwaukee (0-5 aus dem Feld) scorte der Power Forward solide (8,3 PPS) und arbeitet ordentlich unter dem Brett (5,8 REB). Zeller schufftet für das Team und stellt sich hinten hin – so einen Big Man haben die Bobcats gebraucht.
Neben Al Jefferson wird er viel lernen und eine solide Saison spielen.

Alex Len, Phoenix Suns, Nr. 5-Pick:
Der Ukrainer überzeugte bei seinem Debüt gegen San Antonio mit sechs Zählern, neun Rebounds, zwei Blocks und einem Assists in 25 Minuten – traf 50 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. In den darauffolgenden Partien gegen Portland und Maccabi Haifa spielte er nur noch 14 beziehungsweise 16 Minuten. Während ihm gegen die Blazers kein Feldkorb gelang, steuerte er zum 130:89-Sieg gegen Maccabi sieben Zähler und sechs Boards bei.
Der Center konnte sich nicht aufdrängen und muss sich weiterhin hinter Marcin Gortat anstellen.

Nerlens Noel, Philadelphia 76ers, Nr. 6-Pick:
Der Defensivspezialist arbeitet nach seinem erlittenen Kreuzbandriss immer noch an seinem Comeback. Seine offensiv-Qualitäten sind allerdings beängstigend: Der Wurfrhythmus ist grauenvoll und die Technik mehr als ausbaufähig. Zudem ist er schmal wie eine Antilope.
Der 19-Jährige hat noch viele Baustellen.

Ben McLemore, Sacramento Kings, Nr. 7-Pick:
Der Shooting Guard bekam in drei Preseason-Games durchschnittlich 25,3 Minuten und verbuchte 10,7 Punkte sowie 4,3 Rebounds. Seine Dreierquote (46,2 %) war richtig stark, aus dem Feld traf er gut (42,9 %).
An DeMarcus Cousins’ Seite könnte der 20-Jährige zum solide Scorer und starken Shooter reifen.

Kentavios Caldwell-Pope, Detroit Pistons, Nr. 8-Pick:
Spielte in seinem Debüt gegen Chicago gleich 40 Minuten und verbuchte 18 Zähler sowie sieben Rebounds. Gegen Brooklyn dann deutlich kürzer auf dem Feld (23 Minuten), aber mit fast identischen Stats (zwölf Punkte, sieben Boards). Zuletzt gegen Miami und Maccabi Haifa spielte er zwar immer noch ordentlich am Brett (fünf beziehungsweise sieben Rebounds), dafür aber mit deutlich weniger Punkten (neun und zwei).
Wenn er seine Quoten (27,0 % aus dem Feld und 20 % von der Dreierlinie) verbessert ein sehr solider Mann.

Trey Burke, Utah Jazz, Nr. 9-Pick:
7,0 Punkte und 4,0 Assists legte der Point Guard in drei Begegnungen für die Jazz auf. Doch der Bruch des rechten Zeigefingers stoppt den Starter seitdem und zwingt ihn zu einer mehrwöchigen Pause. Dennoch: Wenn er wieder fit ist, wird sich der 1,85-Meter-Mann wieder als Starter etablieren.
Laut einiger Experten ist der 20-Jährige einer der größten Konkurrenten für Oladipo im Kampf um den ROTY-Award.

C.J. McCollum, Portland Trail Blazers, Nr. 10-Pick:
Brach sich im Trainingscamp das linke Bein und fehlt seither. Wird einige Zeit brauchen, um in Top-Form einsteigen zu können…

Einschätzungen zu jedem Rookie, allen Teams und Spielern findet ihr übrigens auch in der neuen BASKET 11/2013, die seit Mittwoch in den Läden liegt. Die große NBA-Season-Preview-Ausgabe bereitet euch bestens auf die neuen Saison 2013/14 vor.

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