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BASKET

Lockout-Ende durch uneinige Parteien in weiter Ferne

Eigentlich könnte der Samstag, Nummer 129 der Lockouts, ein durchaus produktiver Tag in den zähen Verhandlungen werden. Doch Uneinigkeit innerhalb der beiden Parteien torpediert weitere Fortschritte, denn wie sollen sich Liga und Teambesitzer mit der Spielergewerkschaft einigen, wenn sie sich untereinander noch nicht einmal einig über das weitere Vorgehen sind?!

Ein General Manager, der laut Chris Broussard (ESPN) mit mehreren Besitzern gesprochen hat, prophezeit, dass „die Gespräche geradewegs daraufzusteuern, ein Desaster zu werden“.

Das Treffen zwischen Union und Ownern findet im Anschluss an ein Meeting der 30 Teambesitzer um 10 Uhr (Ortszeit) statt. Die Owner besprechen dabei eine geplante Neustrukturierung des „Revenue Sharing“ (Einnahmenteilung) und den aktuellen Stand der Lockout-Verhandlungen. Laut einem Bericht der Sports Illustrated soll eine Gruppe von 10-14 „Hardlinern“, die von Bobcats-Besitzer Michael Jordan angeführt wird, sich dabei gegen weitere finanzielle Kompromisse gegenüber den Spielern aussprechen.

NBA-Commissioner David Stern hat unterdessen den mächtigsten Agenten vorgeworfen, die Verhandlungen bewusst zu behindern. „Wir sind der Meinung, dass Agenten von hochkarätigen Spielern (wie David Falk) versuchen, einen Deal zu vereiteln. Und wir haben einen guten Grund zu dieser Annahme! Ich habe bisher versucht, das Problem auszublenden, aber nun bekomme ich Berichte, dass Agenten ihren Klienten raten, die Muskeln spielen zu lassen!“

Es scheint, als würden die Verhandlungen mit immer mieseren Tricks und auf immer schmutzigere Art und Weise geführt werden. Eine wirklich Besorgnis erregende Entwicklung….

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