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NBA Stuff
LeBron James - Royal Failure
vom 13.07.2010
Autor: Moritz Wollert
Bewertung (9 mal)

It's been a long time... ja, ich war in den letzten Wochen nicht sehr aktiv was das Bloggen angeht, aber viel gab es ja auch nicht zu berichten. Dies änderte sich natürlich in den letzten Tagen mit dem Start der Free Agent Period. Stat nach NYC, Boozer nach Chicago und so weiter. Achja, da ist natürlich noch diese Geschichte mit LeBron James und Chris Bosh, die nun mit Dwyane Wade in South Beach ein Superstar-Trio formen. Es ist die Geschichte von einem absoluten PR-Desaster, „Tampering“ und eine wohl nicht mehr zu reparierenden Legacy...

Saurer Knicks-Fan?! Is ja klar. Nein, ich bin ganz und gar nicht frustriert, dass LeBron nicht in orange und blau aufläuft! Zunächst einmal kann man einen Charakter wie den des von sich und seinem Hype besessenen James nicht wirklich anfeuern oder gerne in seinem Team haben. Hammer-Spieler, ohne Frage, doch das war es dann auch. Dann ist da noch die Tatsache, dass die Knicks mit dem Signing von Stoudemire und ihren anderen Deals, welche unter anderem Anthony Randolph und Raymond Felton nach New York brachten, eines der jüngsten und attraktivsten Teams der Liga sind. GM Donnie Walsh hat es außerdem geschafft, seine Cap-Flexibility zu bewahren, womit weitere Deals in der Zukunft möglich sind (Cough, Melo, Cough).

So, nun aber wieder zu unserer kleinen Königin... LeBron James hat es geschafft, sich innerhalb von wenigen Tagen zum wohl unbeliebtesten Spieler der Liga zu machen. Da wäre seine Monate lange Posse, wo er quasi nicht genug von den Fragen und der Aufmerksamkeit um seine Zukunft bekommen konnte. Das, obwohl die ganze Miami-Connection schon lange vorher geplant war. Seine Pressekonferenz, eine One-Hour-Special auf ESPN, war an Dreistigkeit, Egoismus und Überflüssigkeit nicht mehr zu überbieten. Wer glaubt er, wer er ist, der Papst?! Also noch hat James keinen Ring gewonnen, was dieses ganze „GOAT“-Gerede einfach nur komplett lächerlich erscheinen lässt. Nun schwimmt er in Dwyane Wades Kielwasser, einem Spieler, der schon auf mehr oder weniger eigene Faust einen Ring gewonnen hat. James gibt mit seinem Move zu, dass er sich sogar selbst für zu schwach hält, als absoluter Leader ein Team zum Championship zu führen. Etwas was er zum Beispiel in Cleveland hätte beweisen können. Achja, in Ohio gibt es ja auch einen neuen Staatsfeind Nummer Eins...

Viele werden voller Spannung auf das erste Spiel des Supertrios warten. Doch umso mehr Fans des Sports (nicht einzelner Spieler!) können kaum darauf warten, dass das ganze Ding schief geht. Eins würde mich jedenfalls nicht wundern, und zwar wenn ihm nicht viele per Handschlag zu einem Titel mit den Heat gratulieren würden. Ganz in guter alter James-Manier...

Moritz.Wollert@basket.de

Kommentare (21)

23.08.2010 13:47
 
 
Sag mal was hast du denn für ein Problem? Irgendwie klingt dein Blog nach ziemlich viel Frustration! Kann ja sein, dass dir persöhnlich und deinem lieblings NBA Team Lebron's Wechsel und der vielleicht damit verbundene Machtwechsel in der NBA nicht besonders gefällt, aber deshalb gleich so über Lebron herzuziehen finde ich etwas unpassend. Ich habe Teile der Sendung "the decision" gesehen und was Lebron da gesagt hat kam mir ziemlich vernünftig vor und nicht besonders überheblich. Und wenn die Fernsehmacher eine solche Sendung wollen und die Zuschauer auch (Einschaltquoten waren ja sehr hoch) wieso soll Lebron dann seine Entscheidung nicht im TV verkünden. In der heutigen Mediengesellschaft ist das ja wirklich nichts besonderes mehr. Die Zeiten haben sich nun mal geändert. Und in Deutschland wird auch jeder Furz von Ballack und Co im Fernsehen kommentiert. Ich finde das ganze macht die kommende Saison um einiges spannender. Nur schon weil alle sehen wollen wie Miami spielt (egal ob sie dafür oder dagegen sind)

und übrigends haben MJ, Kobe etc auch nicht alleine Meisterschaften gewonnen! MJ hatte Pippen, Rodman & Co und bei den Lakers hat der Rest des Teams Kobe gerettet in Spiel 7 als dieser nur 6 von 24 (glaube ich) getroffen hat. Keiner wird alleine Champion! Aber alleine MVP werden kann man und das hat Lebron erneut getan. Also denke ich muss man nicht über seine Klasse diskutieren.
20.08.2010 16:20
 
 
Stimme dir voll zu, der Herr James scheint wohl noch viel mehr von sich überzeugt zu sein, als man eh schon wusste. Klar ist er ein toller Spieler, verdienter MVP und einer der besten Basketballer der Welt. Aber "The Decision" auf ESPN? Meine Güte, wie arrogant und selbstüberschätzend kann ein einzelner Mensch sein? Er will der beste Spieler aller Zeiten werden? Jordan hätte so etwas nie getan, auch Kobe, Shaq, Magic, Bird oder die Alten wie Russell, Wilt, Kareem und wie sie alle hießen, die besten Spieler ihrer Generation hätten so etwas niemals getan. Klar haben solche Superstars ein großes Ego und denken oft, sie seien die Größten. Wer kann es ihnen übel nehmen... Aber spätestens seit seinem Verhalten in diesem Sommer habe ich ein ungutes Gefühl, wenn ich diesen Namen höre. Und damit bin ich wohl nicht der Einzige.
18.08.2010 20:59
 
 
@andreas - kein ding - kann ich ja auch einfach nur falsch gedeutet haben ;-)

@eric - sehe ich ähnlich, LBJ wird mit seiner entscheidung nie in den status eines MJ aufsteigen, aber die drei haben mE nach die besten chancen in die geschichtsbücher einzugehen. jetzt müssen sie performen! darauf bin ich wirklich gespannt. und auch auf die kommende entwicklung, siehe auswirkung der entscheidung von james auf das verhalten von paul und anthony jetzt schon...
09.08.2010 19:03
 
 
man kann isch darüber streiten. falls das ziel von lebron, zu den grössten gehören heisst, hat er sich definitiv den falschen weg ausgesucht. klar haben die die 3 stars in miami noch nichts gewonnen, aber mal ehrlich es ist eigentlich logisch und schon vorprogrammiert das sie eine trophy gewinnen werden. wie michael jordan selbst sagte sein ziel war es die besten auszuschalten und nicht mit diesen im selben team spielen. jeder superstar braucht hilfe um eine meisterschaft zu gewinnen. das ist klar. aber lebron hat den einer der 5 besten spieler der gesamten liga in seinem kader und einer der 4 besten power forwards. (eigentlich sollte man ja sagen d-wade hat dies, denn es bleibt sein team) meiner meinung nach geht der superstar nicht zu einem solchem team und versucht zu helfen sondern die anderen kommen zu ihm!!!

trotzdem kan man es ihm nicht übel nehmen, das er gewechselt hat. falls es ihm nur darum geht meisterschaften zu gewinnen und mit seinen freunden zu spielen ist seine entscheidung sehr verständlich!! michael jordans oder magic johnsons status wird er trotdzem nie erreichen!

was man ihm aber übel nehmen muss, ist seine kindische show. es war von anfang an klar für ihn das er nicht bei den cavs bleibt oder sonst wo hingeht. bosh, queen james und d-wade haben das alles schon vorher ausgehandelt. es wäre seinen fans in cleveland gegenüber fair gewesen wenn er von anfang an gesagt hätte er geht. denn so hätten die cavs im sommer ihre zeit nicht damit verschwendet lebron zu halten sondern hätten gleich von beginn an den neuanfang planen können. UND ZWAR BEVOR DIE BESTEN FREE AGENTS SCHON WEG SIND!

aber eben man wird sich nie einig bei diesem thema!
08.08.2010 11:31
 
 
ne die galt moritz, sorry das ich mich so unklar ausgedrücjt habe
06.08.2010 08:00
 
 
falls die frage mir galt... kann zu bayern überhaupt nichts sagen da mich vor der eigentl. BuLi saison das ganze vorgeplänkel nicht interessiert - anders als in der NBA ;-) falls aber der springende punkt sein sollte, dass man sich eigentlich kein TEAM zusammen kaufen kann, gebe ich dir eigentlich recht, sehe ich auch so - bestes beispiel real madrid. nur denke ich hier, dass die heat im grunde nicht zusammen gekauft wurden (PRIMÄR aus externem einfluss) sondern zusammen spielen wollten. das geld war dann halt auch da ;-) klar, an der geschichte - und die wird jeden bestimmt noch lange auf die ein oder andere weise beschäftigen - wird es immer gute aber auch schattenseiten geben. ich denke an "the decision" und an lebron's abschiedsanzeige - man kann sich wirklich mit mehr klasse verabschieden, aber er ist halt noch wie ein kind in solchen sachen (s. handshake mit howard). nur als flangjähriger heat fan ist es eben schwierig diese entwicklung nicht geil zu finden...
02.08.2010 13:45
 
 
mich würde mal interessieren was du so zum projekt bayer münch zu sagen hast
ansonstten dickes lob für deine beiträge
01.08.2010 21:08
 
 
Befürchte das STAT der nächste Elton Brand werden könnte.
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