BASKET

Neues Career High für Schröder

Die Atlanta Hawks sind abgeschlagener Letzter der Eastern Conference. Doch das hielt Dennis Schröder im gestrigen Spiel gegen die Utah Jazz nicht davon ab, ein neues Career High aufzulegen und die Hawks zu einem 99:94-Sieg zu führen.

Ausgerechnet gegen die beste Defense der Liga (nur 2018 gerechnet) stellte der deutsche Nationalspieler mit 41 Punkten (16/28 FG, 3/7 Dreier) ein neues Career High auf und war weder von Ricky Rubio noch Dante Exum, Joe Ingles oder Jae Crowder zu stoppen. Zu seinen 41 Punkten gesellten sich zudem sieben Assists und fünf Rebounds.

Ich will mich in jedem Spiel gegen die besten Akteure beweisen“, erklärte Schröder nach dem Spiel. Auch sein Coach Mike Budenholzer, war  voll des Lobes für seinen Schützling. „Dennis war fantastisch heute. Er hat alles gemacht und in den letzten drei, vier Minuten auch stark gegen Donovan Mitchell verteidigt.“

Schröder

Dennis Schröder legte gegem die Utaj Jazz ein neues Career High auf (Foto: Getty Images).

Ein wichtiger Faktor für Schröders Erfolg in der Offense war, dass der Braunschweiger diesmal kompromisslos seinen Jumper verwandelte, unter anderem traf Schröder drei seiner sieben Würfe von „Downtown“. Rubio sank zunächst noch ab, je länger das Spiel aber dauerte, desto enger verteidigte der Spanier den Spielmacher der Hawks und hatte dann  jedoch keine Chance, wenn „DS17“ seine Schnelligkeit ausspielte. Schröder ist der erste Hawks-Spieler seit 2008, der mehr als 40 Punkte erzielte. Zuletzt war dies Joe Johnson gelungen.  „Das werden wir feiern gehen“, sagte Schröder schmunzelnd gegenüber den Journalisten.

Schröder war es auch, der 37 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 92:92 zum Korb zog und mit einem sehenswerten Floater abschloss. Donovan Mitchell (24, 9/28 FG, 1/10 Dreier) konnte im Gegenzug nicht kontern. Taurean Prince (11 Zähler) brachte das Spiel mit Freiwürfen nach Hause. Neben Schröder und Prince scorte nur noch Dewayne Dedmon (15 Zähler, 15 Rebounds)bei Atlanta zweistellig.

Bester Punktesammler der Jazz war wie so häufig in dieser Saison Rookie Mitchell, der 24 Punkte auflegte. Allerdings brauchte der Youngster dafür auch 28 Würfe und kam schlussendlich auf eine bescheidene Wurfquote von nur 32,1%.

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