BASKET

Curry mit Gamewinner

Stephen Curry hat ein lange spannendes Spiel zwischen den Golden State Warriors und den Dallas Mavericks mit einem Gamewinner entschieden.

Die Mavericks um die Deutschen Dirk Nowitzki und Maxi Kleber befanden sich seit Weihnachten in einem regelrechten Hoch. Die vier Partien gegen Toronto, Indiana, New Orleans und OKC konnten allesamt gewonnen werden – die längste Siegesserie, die das Team von Headcoach Rick Carlisle dieses Jahr aufweisen konnte. Doch nun waren die amtierenden Champions aus der Bay Area zu Gast. Mit dabei: Stephen Curry, der sein zweites Spiel nach einer Knöchelverletzung bestritt.

Wie zu erwarten, lagen die Mavs die meiste Zeit in Rückstand. Doch Golden State konnte sich nie wirklich absetzen. Die höchste Führung der Warriors lag somit bei zwölf Punkten. Die Big Four, bestehend aus Curry (32 Punkte, fünf Rebounds, acht Assists), Kevin Durant (25 Punkte, zwölf Rebounds, sechs Assists), Draymond Green (18 Punkte, elf Rebounds, sechs Assists) und Klay Thompson (25 Punkte, fünf Rebounds, vier Assists), erzielte zusammen 100 der 125 Punkte des Teams.

Nur durch die geschlossene Mannschaftsleistung hielten die Mavs gut mit. Vor allem die Bankspieler der Texaner, die die des Gegners mit 51:18 übertrumpften, lieferten eine starke Leistung ab. Gut fünf Minuten vor Schluss schien die Partie bei einem Stand von 114:102 so gut wie entschieden, doch einige Ballverluste und Fehlwürfe des Teams von Steve Kerr brachten die Gastgeber wieder ins Spiel.

Steph Curry hat in seinen letzten zwei Spielen 70 Punkte erzielt und gleichzeitig 16 Dreier getroffen. (Foto: Getty Images)

Vor allem Wesley Matthews (22 Punkte, fünf Rebounds, vier Assists) und Harrison Barnes (18 Punkte, fünf Rebounds, vier Assists) nutzten die kurze Schwächephase der Warriors eiskalt aus. Zwölf Sekunden vor Ende nahm sich Barnes, der gegen sein ehemaliges Team spielte, der Verantwortung an und glich das Spiel mit einem verwandelten Layup aus. Die Warriors hatten zwar noch eine Auszeit übrig, nutzen diese aber nicht – kein Problem für Stephen Curry. Dieser bekam von Green einen Pick auf Höhe der Mittellinie gestellt und verwandelte im Anschluss den Gamewinner über Dirk Nowitzki, der Curry zu spät aufnahm.

Nowitzki (zwölf Punkte, acht Rebounds) war zwar enttäuscht, doch adelte Curry nach der bitteren 122:125-Niederlage: „Es ist schon hart. Wir haben uns super zurückgekämpft, doch der Wurf am Ende war viel zu weit offen für den besten Shooter der Liga.“ Als nächstes empfangen die Mavericks die Bulls aus Chicago, während es für die Warriors weiter zum Verfolger aus Houston geht.

Robert Lambrecht

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