BASKET

Cavs entkommen einer Blamage knapp

Gegen den letzten der Eastern Conference, die Orlando Magic, haben die Cavs aus Cleveland eine riesengroße Führung beinahe noch verspielt.

In der Tabelle meilenweit auseinander, trafen die Orlando Magic und die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena aufeinander. Die Cavs, die zuvor nur drei ihrer letzten zehn Spiele gewinnen konnten, wollten vier Niederlagen in Folge vergessen machen. Ein gern gesehener Gast in Ohio: Die Magic, die auf dem letzten Platz der Eastern Conference rangierten.

Derrick Rose (neun Punkte, drei Rebounds in 13 Minuten), der mehr als zwei Monate wegen Knöchelverletzungen pausieren musste, war wieder Teil des Rosters. Doch auch sein Point-Guard-Kollege Isaiah Thomas (21 Punkte, drei Rebounds, vier Assists), der den Cavs seit einigen Spielen wieder zu Verfügung steht, kam immer besser in Fahrt. Das bekamen die Gäste aus Orlando vor allem in der ersten Halbzeit auch zu spüren. Zusammen mit LeBron James (16 Punkte, fünf Rebounds, sechs Assists, sechs Turnovers), der die Magic trotz eines verhältnismäßig schlechten Spiels vor Probleme stellte, konnte Thomas den Cavs zu einer zwischenzeitlichen 23-Punkte-Führung verhelfen.

Die 21 Punkte gegen die Magic waren ein neues Season-High für Isaiah Thomas. (Foto: Getty Images)

Zu diesem Zeitpunkt unerwartet, kamen die Magic jedoch zurück. Elfrid Payton (19 Punkte, vier Rebounds, acht Assists), Aaron Gordon (17 Punkte, elf Rebounds, drei Steals) und Evan Fournier (17 Punkte, fünf Rebounds, drei Assists) waren für das Team aus Florida die besten Werfer. Kurz vor Ende des dritten Viertels war die große Vorsprung der Gastgeber dahin – es stand 80:80. Das Comeback Orlandos war perfekt, doch das Spiel nicht komplett gedreht.

31 Sekunden vor Schluss erzielte Shelvin Mack die erste Führung der Magic in der gesamten Partie per Floater. Doch im anschließenden Angriff foulte dieser den zum Korb ziehenden Isaiah Thomas, der seine zwei Freiwürfe sicher zur erneuten Führung verwandelte. Der letzte Angriff der Partie war dann das pure Chaos. Zuerst setzte Payton einen Layup neben den Ring. Den Rebound konnte keines der beiden Teams entscheidend sichern, sodass das Leder von Mann zu Mann sprang. Am Ende waren sich auch die Refs nicht einig, welcher Spieler den Ball zuletzt berührte, bevor dieser ins Aus Sprang. So gab es mit 0,2 Sekunden auf der Uhr Sprungball an der Mittellinie. Mit diesem war natürlich nichts mehr anzufangen. Die Cavaliers gewannen das chaotische Spiel schließlich denkbar knapp mit 104:103.

Thomas, der Top-Scorer der Begegnung, war nach Spielende erleichtert: „Ich habe keine Ahnung was in der letzten Spielsequenz passiert ist. Am Ende war es ein ziemliches Hin und Her. Ich bin einfach nur froh, dass wir den Sieg eingetütet haben.“

Robert Lambrecht

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