BASKET

Memphis beendet Durststrecke

Nach elf Niederlagen in Folge und der Entlassung von Ex-Coach David Fizdale haben die Memphis Grizzlies gegen die Minnesota Timberwolves endlich wieder gewinnen können.

Der Sieg gegen die Wolves aus Minnesota war hart umkämpft. Keines der beiden Teams konnte sich während des gesamten Spielverlaufs mit mehr als sieben Punkten absetzen. In der sehr ausgeglichenen Partie gab es 14 Führungswechsel und zwölf Gleichstände.

Beim Spielstand von 86:86 verwandelte der Spanier Marc Gasol (21 Punkte, sieben Rebounds, fünf Assists) zwei Freiwürfe und eroberte so die Führung für Memphis, welche bis zum Ende des Spiels nicht mehr hergegeben wurde. Doch vor allem Wolves-Star Jimmy Butler (30 Punkte, fünf Assist, vier Steals) bereitete der Grizzlies-Defense große Probleme. Karl-Anthony Towns (sieben Punkte, elf Rebounds, drei Assists) und Andrew Wiggins (zwölf Punkte, fünf Rebounds) konnte das Team von Interimscoach J.B. Bickerstaff jedoch unter Kontrolle halten.

12,7 Sekunden vor Ablauf der Zeit stand Grizzlies-Forward Tyreke Evans (16 Punkte, fünf Rebounds, neun Assists), der die Rolle des verletzten Mike Conley einnahm, an der Linie, mit der Chance die Führung auf drei Punkte auszubauen. Evans konnte beide Versuche versenken, womit die Wolves, in Person von Jimmy Butler, nur noch die Chance auf einen Ausgleich hatten. Im Pick-and-Roll mit „KAT“ versuchte Butler sich einen offenen Wurf zu erspielen, was die Defense der Grizzlies jedoch gut verhinderte. So setzte der dreimalige All-Star den Dreier daneben, was die Fans im FedExForum jubeln ließ.

Tyreke Evans machte als Ersatz von Mike Conley einen guten Job. (Foto: Getty Images)

Bickerstaff war nach dem lang ersehnten Sieg mehr als erleichtert: „Der letzte Sieg ist schon etwas her. Wir haben schon fast vergessen, wie es sich anfühlt, zu gewinnen. Die Jungs haben immer viel investiert. Jetzt wurden sie endlich belohnt.“

Wolves-Coach Tom Thibodeau sah den Grund für die Niederlage in der Verteidigung seiner Mannschaft: „Unsere Defense in der ersten Halbzeit hat uns am Ende einen Strich durch die Rechnung gemacht. In Durchgang zwei haben wir uns zwar besser verkauft, konnten uns aber keine 50:50-Bälle sichern, die das Spiel vielleicht hätten anders ausgehen lassen.“

Robert Lambrecht

 

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