BASKET

Maxi Kleber mit Career-Highs

Bei der 104:109-Niederlage seiner Mavericks gegen die Brooklyn Nets hat der deutsche Nationalspieler Maxi Kleber neue Carrer-Highs in Punkten und Rebounds erreicht.

Zum siebten Mal in Folge stand Mavs-Rookie Kleber, natürlich zusammen mit Dirk Nowitzki, in der Starting Five der Texaner. Und der ehemalige Spieler Bayern Münchens strahlte im ersten Viertel sofort Gefahr aus. Sowohl in der Offense (zwölf Punkte), als auch am anderen Ende des Feldes (sechs Rebounds, ein Block) zeigte er Präsenz. Dank Kleber erwischte Dallas einen guten Start und erspielte sich eine Zehn-Punkte-Führung im ersten Spielabschnitt.

Die Brooklyn Nets kämpften sich vor der Pause, angeführt von Trevor Booker (16 Punkte, zehn Boards) und DeMarre Carroll (22 Punkte, sieben Rebounds, 4/7 Dreier), zurück in die Partie und gingen sogar mit einer knappen 48:47-Führung in die Kabinen des American Airlines Centers.

Doch Carroll war mit dem Start in Halbzeit alle andere als zufrieden: „Wir haben sehr halbherzig gespielt. Niemand ist mit der nötigen Aggressivität zum Korb gezogen. Also habe ich mich in der Verantwortung gesehen und habe mein Bestes gegeben.“ Seine 15 Punkte im dritten Viertel hielten die Heimmannschaft der Mavericks auf Distanz.

Bester Spieler der Mavs war Harrison Barnes (17 Punkte, acht Rebounds, sechs Assists, zwei Steals). Doch auch dieser konnte nicht verhindern, dass die Nets gegen Mitte des Schlussviertels ihre Führung zunächst auf neun Punkte ausbauen konnten. Dallas kam noch einmal zurück und war 18,5 Sekunden vor Spielende mit nur noch zwei Punkten im Hintertreffen.

Maxi Kleber lieferte ein gutes Spiel gegen die Brooklyn Nets ab. (Foto: Getty Images)

Gezwungenermaßen musste Carlisles Team nun ihren Gegner an die Linie schicken. Joe Harris und Spencer Dinwiddie (19 Punkte, sechs Assists) verwarfen jeweils ihre zweiten Versuche. Doch die Mavericks konnten keinen der Rebounds sichern, weswegen weitere Freebies der Nets das Spiel entschieden.

Rick Carlisle nahm die Schuld für die Niederlage auf sich: „Wir hatten am Ende nicht die richtigen Spieler auf dem Court. Ich hätte Spieler einwechseln sollen, die die Bälle auch hätten festmachen können.“

Für Kleber standen letztendlich in 22 Spielminuten 16 Punkte, sieben Rebounds und zwei verwandelte Dreier auf dem Spielbogen. Dirk Nowitzki blieb mit zehn Punkten und sieben Boards eher blass.

Robert Lambrecht

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